Die wichtigen Männer dieser Welt
Wie, die kennen Sie nicht ?

Dave Bottiglia
» Dieses Video
stellt ihn als ATC vor. Leider vergessen die ABC-Moderatoren, danach zu
fragen, ob der Mann nur Zuschauer (nicht einmal an welchem Ort!) war
oder ob es der ZUSTÄNDIGE Fluglotse war. Wenn es um Handlungen geht, spricht Bottiglia immer nur von "we". So ist es mit Duffy und Nash
- den Piloten der Abfangjäger aus OTIS. Sie berichten wie schnell sie
flogen - aber ihr Startzeitpunkt wird aus dem Off in den Film
geblendet. So kann es sein, daß niemand in dem Film lügt- nur der Film
selbst eine einzige Lüge ist. Da wird berichtet, man habe die
Abfangjäger in einen militärischen Luftraum über dem Meer geschickt.
Warum angesichts eines echten Einsatzes. Sie hätten die Anweisung
gehabt, fünf Kilometer hinter der entführten Maschine zu bleiben. Warum
denn nur? Was ist das für ein Abfangen?
» In diesem Film
hier outet sich der Herr Bottiglia als zuständig. er sei es gewesen,
der die UAL175 angefunkt habe. Um 8:47, so der Beginn des Videos, habe
der Transpondercode gewechselt, der Pilot habe auf den Funk nicht
geantwortet (nichts "to worry about" so der Herr Bottiglia), eine
rapide Höhenänderung samt scharfer Linkskurve habe begonnen (hier wird
der Herr "immediately" beim Chef vorstellig).
Wir erinnern uns: » der SPIEGEL
(und mit ihm alle Zeitungen dieser Welt) sprachen vom
Transponderausfall, Kursänderung und Funkstille um 8:41 Kapitän
Saracini hatte soeben noch die AAL11 auf ihrem Gegenkurs in das WTC
gesichtet gehabt. Der SPIEGEL berichtete von der angeordneten
Kursänderung für die UAL175, von der bei Herrn Bottiglia nicht die Rede
ist. Er schweigt sich aus darüber, daß er auch die AAL11 "betreute",
wenn er es überhaupt war und nicht ein Hollywood-Darsteller. Er sagt
nichts dazu, daß er eine halbe Stunde nach der Entführung der AAL11 und
zwei Minuten nach ihrem verschwinden vom Radarschirm im WTC nichts
dabei findet, daß die UAL175 alle drei Anzeichen einer Entführung von
sich gibt, die alle drei zu sofortigem Alarm führen müßten.
Wir sehen die abermalige Änderung der Version des 11.9. mit einem locker lächelnd erzählenden Hauptdarsteller.
Noch mehr wichtige Männer:
Admiral Leidig
"Yes, sir. In the National Military Command Center, again, I was
the deputy director for operations, so I was the senior watch officer
in the National Military Command Center."
» Leidig war also Chef des » NMCC.
Der Kommandozentrale am 11.9. Aber nur von 8:30 - 10:30, denn sein Boss
hatte ihn am Vortag gebeten, den Job ausnahmsweise zu machen.
Das war ...
Brigadegeneral Montague Winfield
Der kam an seinen Posten zurück um 10:30, zusammen mit einem gewissen Herrn » Rumsfeld
. Auch Rummy hatte Besseres zu tun als sich die nicht mal 100 Meter zur
Kommandozentrale zu bequemen. Ein ordentliches Frühstück, während die
Landsleute in den Tod springen, macht mehr Freude als nach Abfangjägern
zu fragen.
Einen Anfängerbonus hatte auch
Ben Sliney
» Ben Sliney machte seinen Job als National Operations Manager der zivilen Luftfahrtbehörde FAA zum ersten Mal an diesem Tag.
So wie auch
John O`Neill
... als Chef des WTC-Security.
Allerdings wurde der beim FBI gefeuert, weil er seinen Chefposten der Terrorabwehr ernst nahm.
Tot ist er - ganz im Gegensatz zu Sliney, der sich und sein Wirken für so prächtig hält, daß er sich in Spielfilmen nun selber spielt.
Beim NEADS, dem nordöstlichen Verteidigungsbereich, hält
» Major Kevin Nasypany
seinen Chefs, den » Generälen Marr und Arnold, den Rücken frei.
Worum es geht ? Um die nicht vorhandene Luftverteidigung in den entscheidenden Stunden.
Duffy & Nash
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Lt. Col. Timothy (Duff) Duffy & Maj. Daniel (Nasty)Nash
... sind ähnlich drauf. » Sie erzählen,
sie seien am Morgen des 11.9. mit Nachbrenner "wie die Affen" nach New
York gebraust. Was wohl stimmen mag, mittags war der Himmel voll mit
Militärjets. Nur wann die Beiden ? Um 8.52, sagt die
Propagandapresse. Diesen Zeitpunkt nennen die beiden selber nicht. Auf
keinem Video, keinem Bild des 11.9. ist in New York zwischen 9 und 9:30
ein Abfangjäger zu sehen.
Man habe sie über See kreisen lassen,
lautet nun die neue Version. Warum nicht nach Washington geschickt ?
Und so geht es weiter und weiter mit Verschieben von Zeiten, Orten,
Verantwortung. Und alle werden befördert. Notfalls in den Himmel, wie
John O`Neill. Der Erfolg hat viele Väter. Beim Militär sind das
Generäle.
9/11 hat wenige Verantwortliche, unbekannte Leute.
Das ist das uns gemalte Bild von Pleiten, Pech und Pannen.
Daß
der Mißerfolg der Luftverteidigung ein Erfolg war, ist ein Ergebnis der
Art, für das niemand gerne mit Stolz verantwortlich zeichnen kann.
Zudem können Unterlinge von Interview-Wünschen abgeschottet werden, und
die Häuptlinge können Erinnerungslücken, fehlende Akten usw.
vortäuschen. Das ist Corpsgeist. Wer schickt schon seinen Chef auf den
Elektrischen Stuhl, wenn die Karriere winkt ...
Artikel mit freundlicher Genehmigung übernommen von
» © Medienanalyse-International, 22.09.2006
Publiziert am: Donnerstag, 16. August 2007 (6047 mal gelesen)
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