Alter Metaller
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« am: 20. Dezember 2009, 15:36:52 » |
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Das Kabinett der Unfähigen
Wenn es stimmen sollte, dass jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, dann muss unsere Bevölkerung in den letzten Jahren viel Schlimmes gemacht haben, um eine solche Regierung zu bekommen. Die jetzige Regierung unter Merkel ist doch das Letzte was uns passieren konnte. Kaum einen Monat im Amt und schon musste ein Kabinettsmitglied aufgrund von Unfähigkeit, die allerdings auch schon vorher bestand, seinen Abschied nehmen. Der Ziehsohn Roland Kochs, der aus Dankbarkeit seines Mentors einen Posten in der Regierung bekommen hatte, war einfach selbst in diesem Kabinett nicht mehr zu halten. Es ist nicht so einfach ein Parlament gleichzeitig zu täuschen und seinen Ziehvater vor der Entlarvung zu schützen. Wenn die Sache international nicht so brisant gewesen wäre, hätte Frau Merkel ja noch alles getan, um die Sache unter den Teppich zu kehren und Jung zu halten, um ihrer Regierung nicht zu schaden. Hat sie doch jede Menge Nullnummern in ihren Reihen, die der Bevölkerung als Treffer verkauft werden. Einen Finanzminister, der in der Parteispendenaffäre unter Gedächtnisschwund leidet und der nicht weiß, ob er Spendengelder empfangen oder weitergegeben hat ist doch eigentlich für die Finanzierung unseres Landes ein sehr großes Risiko. Was ist wenn der Gedächtnisverlust wieder eintritt? Was ist dann mit dem Bundeshaushalt? Dann hilft Lichtenstein oder die Schweiz auch nicht mehr. Nun hat Frau Merkel noch ein weiters Problem mit dem Arbeitsministerium: Eine eifrige Medizinerin an der Spitze des Arbeitsministerium ohne Beziehung zu den Arbeitnehmern oder den Gewerkschaften. Hatten Müntefering, Steinmeier und Co der Merkelregierung noch die Gewerkschaften aus dem Weg geräumt, so wird der ehemaligen Familienministerin kaum diese Leistung gelingen. Was geschieht, wenn sich die Gewerkschaftsführungen wieder auf ihre ureigensten Aufgaben besinnen, nämlich die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Dann wird das Regieren von Frau Merkel zu einem Balanceakt. Auf einen Vizekanzler mit den drei Gs. Guido Gerne Groß kann sie dann kaum bauen. Außer große Töne spucken bleibt doch kaum etwas, zumal er ja auch weiß, dass seine Wählerstimmen nur dem taktischen Verhalten der CDU- Wähler zu verdanken sind. Ansonsten bleibt doch nur heiße Luft. Nun hatte Frau Merkel noch das Familienministerium zu besetzen. Schon wieder mit einem Ziehkind von Roland Koch. Von der Uni über die Junge Union auf dem Schoß von Roland Koch gelandet, in den Bundestag protegiert und als Proporzkind von Frau Merkel an die Spitze des Familienministeriums entsandt. Einer 32jährigen, kinderlosen, unverheirateten, kaum der Uni entwachsenen Frau das Familienministerium zu übergeben, zeugt doch vom Stellenwert, den die Regierung Merkel den Familien zugesteht. Über die Besetzung des Entwicklungsministeriums zu sprechen lohnt sich kaum. 14 Tage bevor der FDP- Funktionär als Versorgungsstation an die Spitze dieses Ministeriums gestellt wurde, hatte er noch die Abschaffung dieses Ministeriums gefordert. Da soll noch einer sagen, Bargeld lacht nicht. Kann man sonst noch besser das Kabinett Merkel beschreiben? Und von so was werden wir regiert. Wie sagte schon Heinrich Heine: „Denk ich an Deutschland in der Nacht.“ Aber ein Trost bleibt, alles ist vergänglich.
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