Winfried Sobottka
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« am: 28. Januar 2010, 22:25:57 » |
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Beim Wort "Messias" denken viele an einen Halbgott, der Tote erwecken kann, der uns allen das Himmelreich in einem Präsentkorb bringt. Das wurde uns eingebläut, und zwar von der katholischen Kirche, deren Lügen das Propagandaministerium des Joseph Goebbels noch bei weitem in den Schatten stellen.
Einen solchen Messias, wie die Kirchen ihn uns vorgaukeln, auf den wir solange geduldig und vor allem ohne zu versuchen, Herrschaftsverhältnisse zu äündern, warten sollen, kann es natürlich nicht geben.
Doch was heißt Messias? Messias heißt der Bote. Im Grunde ist also jeder Bote ein Messias. Doch kann man es als Konsens betrachten, dass wir normalerweise "Bote" sagen, und unter dem Messias denjenigen verstehen wollen, der die höchste Botschaft verkündet, nämlich die Botschaft, wie wir aus allem Schlammassel herauskommen können und praktisch zum Himmel auf Erden für alle finden können.
Dazu brauchen wir im Grunde nur eines: Ideale Entscheidungs- und Kontrollprozesse im Sinne aller. Nun mögen manche sagen: "Ja, aber der Mensch ist doch nicht frei von Fehl..." Und diese Leute haben Recht, doch zugleich Unrecht: Ein einzelner Mensch ist nicht frei von Fehl, denn der Mensch hat keine als Individualintelligenz entwickelte Intelligenz. Darum haben gerade die Systeme, die von einer einzelnen Führerpersönlichkeit diktatorisch beherrscht wurden, von Hitler/Stalin/Idi Amin/Pol Pot usw., die schlimmsten Resultate herbeigeführt.
Wir kennen es aus der Natur: Sie gestaltet perfekt, wenn sie die Zeit dafür hat. Im Falle des Menschen hatte sie genug Zeit, und so gibt es tatsächlich ein perfektes menschliches Denken: Unter bestimmten Bedingungen.
Dazu muss man wissen, dass das weibliche Hirn rund ein Drittel kleiner ist als das männliche. Gespart wurde vor allem am Orientierungsvermögen - die Männer gingen zur Jagd, die Frauen blieben im Dorf. Doch das ist nicht der einzige Unterschied: Zwar sind beide gleichermaßen intelligent, alles andere wäre auch tragisch, doch sie denken verschiedenartig: Der Mann denkt stürmisch und focussiert, sieht den Gegenstand seiner geistigen Mühen, doch nichts, was rechts und links davon liegt. Damit ist er der bessere Ideenproduzent. Die Frau hingegen denkt in Zusammenhängen, besonnen und vorausschauend, ist damit die bessere Ideenbewerterin, die bessere Entscheiderin. Es wird unmittelbar klar, dass die Symbiose aus männlicher und weiblicher Intelligenz Kreativität und verantwortungsbewusste Entscheidungsfindung in höherem Maße erlaubt, als wäre beide Hirne gleichartig: Ein Hirn kann nur entweder auf stürmisches Drauflosdenken, oder auf besonnen umsichtiges Denken ideal ausgerichtet sein.
Bodo Ramelow setzt sich dafür ein, dieses Prinzip politisch zu nutzen. Er will einerseits die freie und offene Diskussion für alle, andererseits, dass nach dem Austausch aller Argumente gerecht und vernünftig eingestellte Frauen das letzte Wort haben.
Das bedeutet nichts geringeres, als dass Bodo Ramelow auf den im Sinne aller idealen politischen Entscheidungsprozess zielt. Mit dieser Botschaft ist er der Messias, denn diese Botschaft liefert das Know-How für die Lösung aller Probleme.
Winfried Sobottka, United Anarchists
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