Leben mit geborgter Zeit auf gestohlenem Land

Kommentar Das Gespräch mit Israelis kann einen durchaus verwirren. Sogar jetzt, wo die israelische Luftwaffe am hellichten Tag Hunderte von Zivilisten -  Alte, Frauen und Kinder - ermordet, bringt es das israelische Volk fertig sich selbst glauben zu machen, sie seien die eigentlichen Opfer in dieser grausamen Geschichte.


von Gilad Atzmon*

Foto: 0815-Info

Jene, die die Israelis gut kennen, sehen, daß die Menschen in Hinblick auf die Ursachen des Konflikts, der ihr Leben bestimmt, vollkommen ahnungslos sind. Ziemlich oft bringen Israelis es fertig, mit recht bizarren Argumenten aufzuwarten, die im Rahmen des Diskurses in Israel vielleicht Sinn machen, aber außerhalb der jüdischen Sichtweise vollkommen sinnlos sind. Solche Äußerungen klingen zum Beispiel so: „Warum bestehen diese Palästinenser darauf, auf unserem Land (Israel) zu leben? Warum gehen sie nicht nach Ägypten, Syrien, den Libanon oder in irgendein anderes arabisches Land, um dort zu leben?“ Eine andere Perle hebräischer Weisheit lautet: „Was haben diese Palästinenser nur? Wir gaben ihnen Wasser, Strom, Schulen und Ausbildung, und alles was sie tun, ist zu versuchen, uns ins Meer zu treiben.“

Noch erstaunlicher ist, daß sogar die Israelis der sogenannten ‚Linken‘ und sogar der gebildeten ‚Linken‘ nicht verstehen, wer die Palästinenser sind, woher sie kommen und wofür sie stehen. Sie begreifen nicht, daß Palästina die Heimat der Palästinenser ist. Auf wunderbare Weise verstehen sie nicht, daß Israel auf Kosten des palästinensischen Volkes entstand, dort, wo sich die Dörfer und Städte, die Felder und Gärten der Palästinenser befanden. Die Israelis realisieren nicht, daß die Palästinenser in den Flüchtlingslagern der Region eigentlich die enteigneten und vertriebenen Menschen aus Ber Shive, Yafo, Tel Kabir, Shekh Munis, Lod, Haifa, Jerusalem und vielen anderen Orten und Städten sind. Wenn man sich fragt, wie es kommt, daß die Israelis ihre eigene Geschichte nicht kennen, so ist die Antwort recht einfach: Sie wurde ihnen nie erzählt. Die Umstände, die zum israelisch-palästinensischen Konflikt führten, liegen gut versteckt in der israelischen Kultur. Spuren der palästinensischen Zivilisation im Land vor 1948 wurden beseitigt. Nicht nur ist die Nakba, die ethnische Säuberung des Landes von den einheimischen Palästinensern im Jahr 1948 nicht Bestandteil der israelischen Version der Ereignisse, sie wird auch in keinem offiziellen oder akademischen Forum in Israel erwähnt

Verdrängte Massaker

In fast jedem israelischen Ort findet sich im Ortszentrum ein Denkmal, eine sehr bizarre, fast abstrakte Skulptur mit einem Rohr. Diese Rohr-Installation wird Davidka genannt, und ist in Wirklichkeit eine israelische Mörserkanone, die im Jahr 1948 im Einsatz war. Interessanterweise war die Davidka eine sehr ineffiziente Waffe. Ihre Geschosse flogen kaum weiter als 300 Meter und verursachten nur sehr geringen Schaden. Doch obwohl sie relativ harmlos war, machte die Davidka eine Menge Krach. Der offiziellen israelischen Geschichtsversion zufolge, rannten die Araber - gemeint sind die Palästinenser - um ihr Leben und flüchteten, sobald sie die Davidka in der Ferne hörten. In der Version der Israelis veranstalteten die Juden, also die „neuen Israelis“ ein kleines Feuerwerk und die „arabischen Feiglinge“ liefen weg wie die Idioten. In der offiziellen Geschichtsschreibung Israels findet sich keine Erwähnung der vielen organisierten Massaker, die von der noch jungen israelischen Armee und den paramilitärischen Einheiten zuvor verübt wurden. Ebenfalls keine Erwähnung finden die rassistischen Gesetze, die Palästinenser daran hindern, auf ihr Land und in ihre Häuser zurückzukehren[1].

Die Bedeutung der hier aufgeführten Dinge ist recht offenkundig. Israelis haben keine Ahnung von der Sache der Palätinenser. Aus diesem Grund können sie den Kampf der Palästinenser nur als irrationalen, mörderischen Irrsinn begreifen.

Innerhalb von Israels autistischem jüdisch zentrierten Universum ist der Israeli ein unschuldiges Opfer und der Palästinenser ist nichts weniger als ein grausamer Mörder.

Diese Situation hat ernste Folgen: Sie läßt die Israelis im Hinblick auf ihre Vergangenheit im Dunkeln und zerstört jede zukünftige Möglichkeit der Versöhnung. Da dem Israeli auch das geringste Verständnis für den Konflikt fehlt, kann er auch nicht über eine mögliche Lösung nachdenken, die jenseits von Ausrottung oder Vertreibung des ‚Feindes‘ hinausgeht. Alles was der Israeli zu wissen berechtigt ist, sind verschiedene phantastische Narrative jüdischen Leidens. Das Leiden der Palästinenser ist etwas völlig fremdes für seine Ohren. ‚Das Recht der Palästinenser auf Rückkehr in ihre Heimat‘ klingt für ihn wie eine amüsante Idee.  Sogar die fortschrittlichsten „israelischen Humanisten“ sind nicht bereit, das Land mit den einheimischen Bewohnern zu teilen. Das läßt den Palästinensern nicht viele Möglichkeiten außer sich selbst gegen alle Widerstände zu befreien. Auf der israelischen Seite gibt es ganz eindeutig keinen Partner für Frieden.

In dieser Woche haben wir alle mehr über die ballistischen Fähigkeiten von Hamas gelernt. Ganz offensichtlich hat Hamas gegenüber Israel über einen langen Zeitraum weitgehend Zurückhaltung geübt. Die Organisation hat den Konflikt nicht auf den gesamten Süden Israels ausgeweitet. Mir kam der Gedanke, daß der Regen von Qassam-Raketen, der zeitweise über Sderot und Ashkelon niederging, nichts anderes war als eine Botschaft der eingekesselten Palästinenser. Zum einen war es eine Botschaft an das gestohlene Land, an die Behausungen, die Felder und die Gärten: „Wir haben Dich nicht vergessen, unser geliebtes Land. Wir sind immer noch hier und kämpfen um Dich. Früher oder später werden wir zurückkommen, und wir werden dort weitermachen, wo wir aufhören mußten.“ Aber gleichzeitig war es eine deutliche Botschaft an die Israelis: „Ihr dort in Sderot, Beer Shevva, Ashkelon, Ashdod, Tel Aviv und Haifa, ihr lebt auf gestohlenem Land, ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht. Ihr fangt besser an, Eure Sachen zu packen, weil eure Zeit abläuft. Unsere Geduld ist zuende. Wir, das palästinensische Volk haben nichts mehr zu verlieren.“


Stellen wir uns den Tatsachen: realistisch betrachtet ist die Lage Israels ziemlich ernst. Vor zwei Jahren waren es Raketen der Hisbollah, die in Nord-Israel einschlugen. Diese Woche beseitigte Hamas jeden Zweifel, daß sie in der Lage ist, dem Süden Israels einen Cocktail ballistischer Vergeltung zu verabreichen. In beiden Fällen hatte Israel keine militärische Antwort. Zweifellos kann das Land Zivilisten töten, aber es ist nicht in der Lage, den Raketenbeschguß zu stoppen. Der israelischen Armee (euphemistisch IDF = Israeli Defense Force = Israelische Verteidigungs(-streit-)kraft genannt) fehlen die Mittel, Israel zu schützen, jedenfalls solange, bis die Überdachung Israels mit einem Betondach eine realistische Lösung ist.

Das Ende des zionistischen Traums

Aber dies ist noch lange nicht das Ende der Geschichte. Tatsächlich ist es nur der Anfang. Jeder Experte für den Nahen Osten weiß, daß Hamas innerhalb weniger Stunden die Kontrolle über die West Bank erlangen kann. Tatsächlich wird die Kontrolle der West Bank durch die Selbstverwaltung der Palästinenser und die Fatah durch die israelische Armee gewährleistet. Sollte die Hamas die West Bank übernehmen, ist Israels größtes Ballungsgebiet der Gnade der Hamas ausgeliefert. Für alle, die dies nich verstehen: dies wäre das Ende des jüdischen Staates Israel. Vielleicht geschieht dies heute noch, vielleicht in drei Monaten, vielleicht in fünf Jahren - die Frage ist nicht so sehr, ob dies geschehen wird, sondern eher wann es geschieht. Denn dann wird ganz Israel innerhalb der Reichweite der Geschütze von Hamas und von Hisbollah liegen. Die zivile Gesellschaft Israels wird zusammenbrechen, seine Wirtschaft ruiniert. Der Preis einer extravaganten Villa in Nord Tel Aviv wird sich dem einer Hütte in Kiryat Shmone oder Sderot angleichen. Zu diesem Zeitpunkt könnte eine einzige Rakete auf Tel Aviv das Ende des zionistischen Traums bedeuten.

Die Generäle der israelischen Armee und die Führer Israels wissen dies. Aus diesem Grund haben sie den Krieg gegen die Palästinenser zu einem Ausrottungsfeldzug eskaliert. Die Israelis planen nicht wirklich eine Invasion nach Gaza. Sie haben dort nichts verloren. Alles was sie wollen, ist die Nakba zuende zu bringen. Sie werfen Bomben auf die Palästinenser um sie zu vernichten. Sie wollen, daß die Palästinenser das Gebiet verlassen. Es liegt auf der Hand, daß dies nicht funktionieren wird. Die Palästinenser werden bleiben. Sie werden nicht nur bleiben - der Tag, an dem sie in ihre Heimat zurückkehren rückt näher, jetzt, wo Israel seine tödlichsten Taktiken ausschöpft.

Und genau an dieser Stelle kommt die Realitätsflucht der Israelis ins Spiel. Israel hat den Punkt passiert, von dem an es keine Rückkehr mehr gibt. Die Gewißheit seines Schicksal verfestigt sich mit jeder Bombe, die über den Palästinensern abgeworfen wird. Es gibt nichts, was Israel tun kann, um sich selbst zu retten. Es gibt keine Rückzugsstrategie. Es gibt keinen Ausweg über Verhandlungen, weil weder  die Israelis noch ihre Führer die grundlegenden Parameter verstehen, die den Konflikt bestimmen. Israel fehlt es an der militärischen Macht, die Schlacht zu beenden. Es mag die Führer der palästinensischen Volksbewegung töten, wie es dies seit Jahren tut. Doch der Widerstand der Palästinenser wird größer anstatt zu schwinden. Wie es ein israelischer General des Geheimdienstes bereits während der ersten Intifada formulierte: „Um zu gewinnen müssen die Palästinenser nichts weiter tun als nur überleben.“ Sie überleben und in der Tat gewinnen sie.

Die israelische Führer verstehen all dieses. Israel hat bereits alles versucht: Einseitigen Abzug, Aushungern und jetzt Vernichtung. Es versuchte, der demographischen Gefahr zu begegnen, indem es sich auf einen vertrautes, kuscheliges jüdisches Ghetto reduzierte. Nichts funktionierte. Es ist die Ausdauer der Palästinenser in der Form der Politik von Hamas, welche die Zukunft der Region bestimmen wird.

Unbekanntes Schicksal

Alles was den Israelis bleibt, ist, sich an ihre Blindheit und Realitätsferne zu klammern um ihrem verheerenden und schwerwiegenden Schicksal auszuweichen, das sich bereits jetzt deutlich abzeichnet. Während ihres gesamten Niederganges werden die Israelis die bekannten Hymnen anstimmen, in den sie selbst die Opfer sind. Da sie vollständig in ihrer nur auf sich bezogenen, rassistischen Wahrnehmung gefangen sind, werden sie zutiefst von ihrem eigenen Leid eingenommen sein, gleichzeitig vollständig blind gegenüber dem Leid, das sie anderen zufügen. Es ist einzigartig, wie die Israelis als ein geeintes Kollektiv handeln, wenn sie Bomben auf andere werfen und es gleichzeitig fertigbringen, sich in Monaden verwundbarer Unschuld zu verwandeln, sobald sie auch nur leicht verletzt werden. Es ist dieses Mißverhältnis zwischen ihrem Selbstbild und der Weise, wie der Rest von uns sie sieht, das Israel zu einer monströsen Vernichtungsmaschine macht. Es ist diese Diskrepanz, die die Israelis davon abhält, ihre eigene Geschichte zu begreifen, und diese Diskrepanz ist es, die sie daran hindert, die wiederholten Versuche zu verstehen, ihren Staat zu zerstören. Es ist dieses Mißverhältnis,das die Israelis daran hindert, die Bedeutung der letzten Shoah zu verstehen, damit sie die nächste verhindern können. Es ist dieses Mißverhältnis, das die Israelis daran hindert, Teil der übrigen Menschheit zu sein.

Und wieder werden die Juden einem unbekannten Schicksal entgegengehen. In gewisser Weise habe ich selbst meine eigene Reise vor einer Weile begonnen.

  1. Rückkehrrecht nur für Juden - http://www.mfa.gov.il/MFA/MFAArchive/1950_1959/Law of Return 5710-195

Quelle: http://palestinethinktank.com/

gilad.co.uk*Gilad Atzmon  ist 1963 in Israel geboren. Er lebt und arbeitet als Jazzmusiker und Autor in London. Seine Essays sind viel gelesen und seine zwei Romane „Guide To The Perplexed“ und „My One And Only Love“ wurden in insgesamt 24 Sprachen übersetzt. 

Übersetzt vom Englischen ins Deutsche von Hergen Matussik, einem Mitglied von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt (www.tlaxcala.es). Diese Übersetzung unterliegt dem Copyleft: sie kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor als auch die Quelle genannt werden.

 






Leben mit geborgter Zeit auf gestohlenem Land

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.


  1. Silenzio * schreibt am 18.11.2009 10:16

    Es ist Intressant zu sehen, welches Weltbild manche Menschen doch besitzen. Hmm echt intressant und schockierend!!! Die beiden Scherzkekse über mir sollten sich erstmal besser bilden bevor sie sich einen Bild über die Welt machen sollten. Entweder seid ihr erst 14 Jahre alt, oder ihr habt ein echt verzerrtes Weltbild!! 


     ZIZAZ:"durch einen teilungsplan der UN zugewiesen "!!!!    Aha....wenn die UN morgen entscheiden sollte dass Deutchland jetzt den Russen gehört, räumt ihr freiwillig eure Häuser und Wohnungen ?? Wenn plötzlich mitten durch eure Stadt Mauern gezogen werden (hmm hatten wir sowas nicht schonmal in D!!) , damit ihr den edlen Russen bloss nicht stören könnt, akzeptiert ihr dies auch so leicht? Wenn plötzlich bewaffnete Männer in euer Haus eindringen und vor euren Augen eure Familie misshandeln und töten...ist das auch akzeptabel? Wenn eure Städte unter dem vorwand der Terrorbekämpfung bombadiert werden....schaut ihr da nur zu und sagt euch...hmmmmmmmmm die Russen dürfen das gerne machen, die sind ja auch viel schlauer als wir dummen Deutschen...kommt alle her...ich schenke euch mein Haus, Job und mein Leben.Nur weil die Juden früher viel erleiden müssten, bedeutet dies nicht, dass diese jetzt eine höhere Stellung in der Welt genießen dürfen und dadurch alles machen dürfen. Ich verstehe sowieso nicht warum Palästina geteilt wurde?? Eigentlich waren doch die Deutschen an dem Leid der Juden schuld...also würde ich der UN vorschlagen.....Westdeutschland soll ab jetzt Neu Israel heissen und alle Deutsche Raus in den Osten..............klingt schockierend was?


    Es ist immer einfach hier im ruhigen Deutschland zu sitzen und zu sagen.....ach warum jammern die Palästinenser den so!!! Denen wird ja nur Ihr land weggenommen.....das ist doch kein beinbruch. Schauen wir mal, wie ihr reagiert wenn sowas hier passiert.


     


    Also erst denken, dann kommentieren....danke


  2. Kuddel schreibt am 07.01.2009 21:21
    Hallo MD ...

    schau dir diese Grafik an und sage mir nochmal, wer hier wen vernichtet!



    Welches Land hat Israel von der UNO zugeteilt bekommen und welches Land beansprucht Israel heute?
  3. MD * schreibt am 07.01.2009 07:53
    der artikel beschreibt eine interessante sichtweise. leider ein wenig an der realität vorbei. natürlich ist es fakt, das Israel auf getohlenem land aufgebaut wurde. zumindest aus arabischer sichtweise. vergessen wir dabei aber nicht, das den israelis dieses land durch den teilungsplan der UN zugewiesen wurde. seit dem mußte sich Israel in diversen kriegen, die von seiten der angreifer offiziell als vernichtungskriege gegenüber Israel deklariert wurden, zur wehr setzen. ist es da allzu verwunderlich, das die Israelis sich in der opferrolle wohl fühlen?
  4. Lonesloane * schreibt am 06.01.2009 14:33
    Warte mal ab, bis die Hamas die Israelis so in die Ecke gedrängt hat, dass die Israelis denken sie haben nichts mehr zu verlieren: Dann gibt es einen kleinen Genozid an den Palästinensern und das Problem ist gelöst.

    Den Arabern dient Israel nur als die große Ausrede für ihr eigenes vollkommenes Versagen! Selbst ohne Israel hätten die Palästinenser dieselben unlösbaren Probleme und würden sich in einem großen Bürgerkrieg selbst vernichten. Warum? Überbevölkerung, Verdummung der Massen durch eine faschistische und frauenfeindliche Religion, keine Bildung, keine Kultur, keine Freiheit.

    Dafür brauchen die Palästinenser keine Israelis, sie schaffen es auf jeden Fall sich selbst in die Scheiße zu fahren, übrigens genauso wie die ganzen anderen arabischen Staaten. Da kann man nur neidisch sein auf das was Israel erreicht hat. Die Araber haben nichts erreicht! Im Gegenteil, sie stecken in der größten selbsterdachten Sackgasse der Geschichte und schaffen es nicht nur ein wenig selbstkritisch zu denken, um die arabischen Gesellschaften endlich in die Moderne zu führen. Stattdessen ist immer jemand anderes für die eigene Rückständigkeit verantwortlich und der innere Konflikt wird zur Ablenkung nach Außen gelenkt. Dies ist ein traditionelles Handlungsmuster, um einheimische Despoten und rückständige Strukturen zu erhalten. Bei den Arabern funktioniert das seit Jahrhunderten.

    Weiter so Israel!

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