Veranstaltung verboten

aktuelle News In München hat sich ein mittlerer Skandal ereignet, auf den ich eigentlich schon länger warte... Nämlich einer der auf unsere Demokratie und Redefreiheit in Deutschland abzielt, und der uns als Deutsche wieder in den Nazi-Sumpf zurück wirft, denn da gehören wir wohl als Deutsche wohl hin?
Nachfolgenden Text erhielt 0815-Info per Mail, verbunden mit der Bitte nach möglichst weiter Verbreitung - Bitteschön!



von Sabine
Foto: Wikipedia
Heute sollte der erste Abend der 3-tägigen Veranstaltungsreihe des israelischen (kritischen) Politologen und Historikers Prof. Ilan Pappe stattfinden, und zwar um 19:30 in einem seit langer Zeit angemieteten Raum im Pädagogischen Institut des Schul- und Kultusreferats der Landeshauptstadt München in der ruhigen Herrnstrasse.

Ich hetze hin nach der Arbeit und schaffe es pünktlichst um 19:30 dort zu sein, Licht brennt, aber kein Mensch da und die Türen sind verschlossen. Nach kurzer Verschnaufpause und Gedankensammeln, entdecke ich ein hellblaues Schild: Veranstaltung verlegt in die Karlstrasse. Was ist los? Dann entdecke ich ein "umgeknicktes" Blatt Papier und ziehe es hoch:
 
VERANSTALTUNG VERBOTEN
 
Verwirrung, ein weiterer Blick auf das hellblaue Schild ergibt, dass ein Shuttle um 19:30 fährt, Blick auf die Uhr: 19:32, schnell runter zur Straße, der Bus steht noch da. Grimmige und traurige Gesichter im Bus...
 
Im Bus haben wir erst mal erfahren, was passiert ist: Die uns bekannten Obrigkeiten unter der Leitung einer gewissen Mrs. K. haben bis heute Morgen um 9 Uhr gewartet, die Veranstaltung zu "verbieten" (halloooo, wo sind wir eigentlich?) um somit komplett platzen zu lassen (und unser OB auf Urlaub außer Landes, aber der ist ja sowieso ihr best friend), sodass eigentlich kaum noch Möglichkeit war, etwas Neues zu organisieren. Aber anscheinend hat man bei der Obrigkeit nicht mit den Jungs von Salam Shalom gerechnet, die eine improvisierte Variante des Abends organisiert haben. Und vielleicht hat Fr. K. sich jetzt endlich ins eigene Fleisch geschnitten, und sie hat mit dieser Aktion genau das Gegenteil bewirkt. Wie ich gehört habe, sind (deutschlandweit) heute bei Salam Shalom die Telefone heiß gelaufen....
 
Ich bin stinksauer. Und eigentlich fliessen mir die Kraftausdrücke nur so aus den Fingern aber ich halte mich zurück. Ich habe nicht gezählt, aber es waren sehr viele Leute da heute Abend, glücklicherweise.
 
Wo ist unsere Demokratie und Meinungsfreiheit? Nicht mehr existent, oder wie? Wer kann sich anmaßen und WER hat die Macht in diesem Land, eine Veranstaltung einfach so zu VERBIETEN???



Nachstehende Presse-Erklärung (die ich abtippe, weil ich ja grade nun keinen Scanner zur Verfügung habe) ging wohl an die Münchener Medien heute raus, SZ, Münchener Merkur etc, bitte haltet alle Eure Augen und Ohren offen, egal wo Ihr seid in Deutschland (oder anderswo, meine nicht in Deutschland lebenden Freunde :) und schickt mir die Artikel zu, bitte!!!
 
Und tut Euch bitte keinen Zwang an, diese Informationen weiterzuleiten, wenn Ihr die Möglichkeiten habt!!!!
 
"Gute Nacht Freunde, es ist Zeit für mich zu gehen, eine letzte Zigarette, und ein letztes Glas im Stehen" hihi (meine Generation wird’s verstehen :)
Nicht vergessen, nachstehend noch die Presse-Erklärung lesen!!!
Sabine


Grafik: salam-shalom.orgPresseerklärung des Arbeitskreises Palätina/Israel Salam Shalom
Stadt München kündigt Räume für Israel-Palästina-Veranstaltung
 
Eine für dieses Wochenende geplante Folge von drei Veranstaltungen mit dem renommierten israelischen Politologen und Historiker Prof. Ilan Pappe (derzeit Leiter des Institutes für Zeitgeschichte an der Universität von Exeter/UK) musste auf Intervention der Stadtspitze heute Morgen kurzfristig verlegt werden.
 
Auslöser für diese Maßnahme der Behörde war ein vom stellvertretenden Vorsitzenden unterzeichnetes Schreiben der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG an die Mitglieder des Münchner Stadtrates und den Oberbürgermeister Christian Ude..
 
Wir protestieren als Veranstalter entschieden gegen diese durch keinerlei Sachargument begründete versuchte Verhinderung einer Informationsveranstaltung für mündige Bürger. Es sieht so aus, als sei die Stadtspitze eingeknickt unter dem Druck einer Lobbygruppe, die sich Deutungshoheit darüber anmaßt, welche Meinung sich Deutsche zur Politik Israels bilden dürfen. Hier wird das Grundrecht auf Meinungs- und Gedankenfreiheit missachtet, im Bestreben, eine offene Debatte über den Nahostkonflikt zu unterbinden.
 
Wir nehmen nicht hin, dass dem aufrichtigen Versuch, einem interessierten Publikum mit Hilfe sorgfältig recherchierter Fakten, vermittelt durch einen anerkannten Fachmann, ein angemessenes Verständnis der komplexen Problematik zu vermitteln, das Etikett der Unseriosität oder eines "Anti-Israelismus" angehängt wird.
 
München, 23.10.2009



Veranstaltung verboten

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.


  1. Kohba * schreibt am 28.10.2009 21:39

    Das ist aber schadeeeeeeeeee , ich versuche es nochmal .


    Liebe Grüßen


  2. Kuddel schreibt am 28.10.2009 14:02
    Hallo Kohba, hab ich nicht!?

    Ich hab gar keine von dir bekommen!!

    Gruß
    Kuddel
  3. Kohba * schreibt am 28.10.2009 09:22
    Liebe Gregor auch schöne Grüßen und ich hoffe das dir Knudel mein E-mail gesendet hat .
  4. Kohba * schreibt am 28.10.2009 09:16

    Ja es giebt noch ein schöne Spruch aus den zeit : In Granada kamm ein Blinde -Betler vor der  Muschee um almosen zu sameln - Da sagte eine Dichter :


    Gebet Ihr dem Blinden was er verlangt  , denn wahrlich es giebt nicht größere Unglück als blind zu sein in Granada ! Denn Sie ist die Paradis auf Erde ....


     


  5. Gregor * schreibt am 28.10.2009 01:24

    Hallo Kohba,

    Du schreibst:  "Damals als die kastilischen Verbrecher die großen Bibliotheken in Granada in Brand steckten , sagte ein  gelehrter Moslem: Das ist ein vollkommenes Verbrechen an der Weltkultur. Denn als die Mongolen die große Bibliothek in Bagdad zerstörten,  da  konnte man das irgendwie verstehen , weil die Analphabeten waren, Barbaren, aber was ihr als zivilisierte Menchen gemacht habt, das wird niemand verstehen."

     "Nur alles was hier ( gemeint ist die Karibik-Insel Hispaniola, heute die Dominikanische Republik und Haiti ) mit Columbus 1492 rübergesegelt kam, auf „unsere" friedliche Insel, damals gehörte sie noch den Tainos, das hatte sein Mordhandwerk in der spanischen „Inquisition" gelernt, in der blutigen Reconquista, der Zerschlagung der maurischen Hochkultur in Cordoba, der Kultur, der die Europäer die Renaissance verdanken, der Kultur, in der Moslems, Christen, Juden und Zigeuner friedlich zusammengelebt haben … und was diese armen Ziegen- und Schweinehirten, diese bildungslosen Bauern aus der Estremadura damals in Spanien von ihren christlichen Hasspredigern gelernt haben, das setzten sie dann, nachdem sie das maurische Reich in ein Blutbad verwandelt hatten, hier fort … aus Matamoros wurde Mataindios."


    http://www.0815-info.de/barrio/new/wohltaeter.php<br class="webkit-block-placeholder" />


    .....und über Bücherverbrennungen, e-Books, Zensur, etc,  darüber  habe ich diese Woche etwas auf der website der COMfactory unter der Speisekarte 


    geschrieben. Fahrenheit 451- digital.

    http://www.comfactory.de/comuccino/menue/index.php


    Viele Grüße aus Berlin! Dein Deutsch wird immer besser :-)


  6. gTc9 * schreibt am 26.10.2009 21:45

    Auschnit aus den Mordprozes in fal ermoredete schwangere Egipterin ,Marwa . Hier sehet man wie ein Veteidiger das mörden von Muslimen als legal eklärt .


    Damit sehen wir , wie der zionistische hasprediger Henryk Broder , Ralf Giordano , Upfkoter , und die  Pax -Europa faschos   die Hass in junge Seelen gepflanzt habe . Die gehören auch vor Gericht . Genaue heute pasierte in meiner Stadt etwas änliche , als ein deutsche jugendliche versucht hat eine hochschwangere Muslimin in Bauch zu träten , nachtem er gebrühlt hat : Das übel kommt aus der Schoß der Muslimin . Ich war schokiert , als mir meine Kolege das erzehlte .Er war Zeuge .


    Solche Verteidiger braucht die deutsche Justiz nicht


    Den Umstand, dass der Tatort ausgerechnet das Landgericht Dresden und Tatzeugen Richterkollegen waren, nahm Verteidiger Michael Sturm am Montag vergeblich zum Anlass eines Antrags wegen Besorgnis der Befangenheit gegen das erkennende Gericht. Dass die Tat die Richterschaft und die Staatsanwälte schockiert hat, versteht sich. Ob sie noch unbefangen über W. richten können, ist zumindest eine zulässige juristische Frage. Was der zweite Verteidiger W.s, Veikko Bartel aus Potsdam, allerdings im Anschluss an diesen Antrag bot, verschlug einem die Sprache.


    Bartel wörtlich: "Wir müssen fragen, warum dieser Angeklagte getötet hat. Dazu darf man nicht die Augen vor den gesellschaftlichen Umständen in diesem Land verschließen. Ist der Mandant ein fanatischer Einzeltäter mit Ausländerhass? Vielleicht. Aber da ist auch das Bild des Islam in Politik und Medien. Ich spreche nicht von den Anschlägen 2001, sondern von den täglichen Meldungen über Attentate." Bei den Muslimen herrsche jedes Mal "betretenes Schweigen", wenn von Ehrenmorden und Aufrufen zu Anschlägen die Rede sei. Ein "Bild der Barmherzigkeit" biete der Islam gerade nicht. Und dies müsse schließlich zugunsten des Angeklagten berücksichtigt werden.


    Im Klartext: Die Muslime sind doch selbst schuld.


    Solche Verteidiger braucht die deutsche Justiz nicht. Das Verfahren in Dresden wird mit Argusaugen von internationalen Medien beobachtet, denen die Kammer ein eindeutiges Bild von einer unabhängigen, fairen Gerichtsbarkeit in Deutschland vermitteln kann - wenn es nicht von derlei Störfeuern verzerrt wird. Herr Bartel sei Wahlverteidiger, heißt es in Dresden. Wer bezahlt eigentlich sein Honorar? Der Hartz-IV-Empfänger W. gewiss nicht.


  7. kohba * schreibt am 26.10.2009 15:25

    Mir ist die geschichte Spanien (damals Al-Andalus ) sehr bekant . Das war die Jüdisch -Kristlich -Muslimische simbiose die pozitive Frühte getragen


    hat . Aber es ist merwürdig das wo immer die Muslimen  militerisch angegriffen waren , das erste was man getan hat waren es die Büher und schriefte zu vernichten .


    Damals als die Kastilische verbrecher die großen Biblioteken in Granada in brand steckten , sagte ein Moslem-gelerhte zu den : Das ist ein volkommene verbrechen  an die welt Kultuhr  . Den als die Mongolen die Groste bibliothek in Bagdad zestörte , man könte das ergentwie verstehen , weil die waren analfabete Barbaren , aber was ihr als ziwilisierte Menchen gemacht haben das wird niemand verstehen .


    Mir hat ein  ehemalige Bibliotekar aus Bagdad erzelt wie die Amerikaner das gleiche gemacht haben . Was die nicht vernichten könten haben sie mitgeschlept nach Amerika -sagte er . Die ganze nationalgeschichte einers Volkes ist weg . Daher kamman sehen das das barbarische weiter lebt , und überlebt wird .


    So ist das auch mit Zionisten , die heutzutage ihr Barberei in die schue von Muslimen ständig schieben , ob wohl die ganze Welt , wir alle , mit eigenen Auge sehen können , welsche verbrechrerische potential  die Zionisten besitzen .


     


     


  8. Gregor * schreibt am 26.10.2009 12:00
    Hallo Kohla,

     Du solltest an Heinrich Heine und das Schicksal von Cordoba denken!  Sein berühmtes Wort aus seiner Tragödie
    "Almansor"  kann jederzeit und überall auf der Welt wieder Realität werden.


     Im 1. Akt
    beklagen die beiden Muslime, Almansor und Hassan während der blutigen
    Reconquista , der Zerschlagung der maurischen Hochkultur in der damals Moslems, Juden
    und Christen friedlich miteinander lebten, der Kultur,  der wir Europäer die Renaissance und die
    Aufklärung verdanken, vor einem verödeten Maurenschloss, die Ausweglosigkeit
    ihrer Situation.


     Almansor : Wir hörten, dass der furchtbare Ximenes inmitten auf dem Markte zu Granada- 


    Mir starrt die Zung im Munde –den Koran in eines Scheiterhaufens Flamme warf



    Hassan : Das war ein Vorspiel nur; dort wo man Bücher verbrennt, 


    verbrennt man auch am Ende Menschen. 





     





  9. kohba * schreibt am 25.10.2009 21:45

    Die Zionistisch-Faschistische Garnitur versucht nur Ihr Izaels Apartheit-politik  auf die EU Staaten zu etablieren . Ihr fascistische Gedankengut haben


    sie von ihr Freund Hitler gelernt , und jezt findet ein vortsetzung die gleiche politik stat , mit dem sie jede Kritik in keime erstickt .


    Ihr verbrecherische Potential ist nicht zu unterschetzen .



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