Thermit-Sprengstoff im Staub des World Trade Centers entdeckt

aktuelle News Forscher der chemischen Fakultät der Universität Kopenhagen haben aktives Thermit-Material im Staub der Katastrophe des World Trade Centers vom 11. September entdeckt.  

Foto: M:A:I

Es folgen Zusammenfassung, Einleitung und die Schlußfolgerungen dieses wichtigen und sorgfältig recherchierten Artikels, dessen vollständige Version man hier herunterladen kann:
http://www.bentham-open.org

Autoren: Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones, Kevin R. Ryan, Frank M. Legge, Daniel Farnsworth, Gregg Roberts, James R. Gourley, Bradley R. Larsen

in: The Open Chemical Physics Journal - Volume 2

Zusammenfassung:

Wir haben auffällige rot/graue Plättchen in allen von  uns untersuchten Proben von Staub gefunden, der bei der Zerstörung des World Trade Centers (WTC) entstand. Die vorliegende Arbeit berichtet über die Untersuchung von vier an unterschiedlichen Orten gesammelten Proben. Die rot/grauen Plättchen zeigen in allen vier Proben bezeichnende Ähnlichkeiten. Eine Probe wurde von einem Einwohner Manhattans ungefähr zehn Minuten nach dem Einsturz des zweiten Turms des WTC gesammelt, zwei weitere Proben am folgenden Tag und eine vierte ungefähr eine Woche später. Die Eigenschaften dieser Proben wurden unter Einsatz von optischen Mikroskopen, von Rasterelektronenmikroskopie (SEM),  Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XEDS) und Differentialkalorimetrie (DSC) analysiert. Das rote Material enthält körnige Partikel einer Größe von ungefähr 100 nm (Nanometer = 10-9 m), die im wesentlichen aus Eisenoxyd bestehen, während Aluminium in kleinen plättchenförmigen Strukturen enthalten ist. Eine Separierung der Komponenten unter Einsatz von Butanon zeigte, daß Aluminium in seiner elementaren Form vorhanden ist. Eisenoxyd und Aluminium sind in dem roten Material fein verteilt und vermischt. Wenn die Substanz in einer Vorrichtung zur Differentialkalorimetrie entzündet wird, zeigen die Plättchen energiereiche aber eng begrenzte exothermische Reaktionen bei einer Temperatur von ca. 430°Celsius, weit unter der normalen Entzündungstemperatur für konventionelles Thermit. In dem nach der Verbrennung der eigentümlichen rot/grauen Plättchen übrig bleibenden Material lassen sich eindeutig  zahlreiche Kugeln mit hohem Eisenanteil nachweisen. Der rote Anteil der Plättchen stellt sich als Thermit-Material heraus, das noch nicht reagiert hat und höchst energiereich ist.

Es folgt eine Anmerkung des Redakteurs von Global Research, wo diese Zusammenfassung der Untersuchung veröffentlicht wurde:

Definition von Thermit-Material:

Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.

Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.

Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er Jahren entdeckt und 1895 patentiert.

„Thermit“ ist eine geschützte Handelsmarke der Thermit-Gruppe, die sich 1999 von der Goldschmidt AG getrennt hat. (http://de.wikipedia.org/wiki/Thermit)

Thermit ist eine pyrotechnische Komposition eines Metallpulvers mit einem Metalloxyd, das eine aluminothermische Reaktion produziert, die als Thermitreaktion bezeichnet wird.

„Metalle können unter geeigneten Bedingungen brennen, ähnlich dem Verbrennungsprozeß bei Holz oder Benzin ... Eine Thermitreaktion ist ein Prozeß, bei dem die richtige Mischung von metallischen Brennstoffen kombiniert und entzündet werden. Die Entzündung selbst benötigt extrem hohe Temperaturen.“

Die Leser können hieraus im Hinblick auf die weitreichenden Konsequenzen dieser Ergebnisse ihre eigenen Schlüsse ziehen. Obwohl die Autoren des Berichts nicht auf den größeren Zusammenhang der Anschläge vom 11. September eingehen, sagen ihre Untersuchungsergebnisse doch unmittelbar einiges über die möglichen Ursachen des Einsturzes der Gebäude des WTC am 11. September 2001 aus. Die Ergebnisse der Untersuchung stellen darüber hinaus die Gültigkeit des offiziellen Untersuchungsberichtes der Untersuchungskomission zum 11. September in Frage.

Es folgen ausgewählte Auszüge des Artikels:

Einleitung:

Die Zerstörung von drei Hochhäusern (WTC 1, 2 und 7) war eine ungeheuerliche und tragische Katastrophe, die nicht nur tausende Menschen und Familien durch die verursachten Verletzungen und Todesfälle unmittelbar betraf,  sondern die auch die Beweggründe für zahlreiche kostspielige und radikale Wechsel in Innen- und Außenpolitik lieferte. Aus diesen und anderen Gründen ist es von größter Bedeutung herauszufinden, was an jenem schicksalhaften Tag wirklich geschah. Ein wesentlicher Teil der Bemühungen bestand aus  verschiedenen von der Regierung in Auftrag gegebenen und bezahlten Untersuchungen, die im Wesentlichen zu den von FEMA und NIST veröffentlichten Berichten führten. Andere Untersuchungen der Zerstörungen sind weniger aufwendig veröffentlicht worden, sind aber nicht weniger bedeutsam für die herausragende und weiterhin bestehende Verpflichtung gegenüber den Opfern jener Tragödie, die ganze Wahrheit über die Ereignisse an jenem Tag ans Licht zu bringen. Einige dieser Studien haben ihre Aufmerksamkeit richtigerweise auf übriggebliebene Materialien und auf verfügbare Fotos und Videoaufzeichnungen gerichtet, die der Öffentlichkeit noch als Beweismittel zur Verfügung stehen, um die Methode herauszufinden, mit der die Zerstörung der drei Gebäude bewirkt wurde.


Schlußfolgerungen:

 Wir haben charakteristische rot/graue Plättchen in bedeutendenen Mengen in dem Staub entdeckt, der bei der Zerstörung des World Trade Centers entstand. Wir haben Rasterelektronenmikroskopie (SEM),  Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XEDS) und andere Methoden eingesetzt um die Struktur und chemische Zusammensetzung dieser Plättchen, insbesondere ihres roten Anteils, auf kleinster Ebene zu untersuchen. Das rote Material ist am interessantesten und hat die folgenden Merkmale:

1. Es ist aus Aluminium, Eisen, Sauerstoff, Silikon und Kohlenstoff zusammengesetzt. Mitunter sind kleinere Anteile von anderen potentiell reaktionsfähigen Elementen wie etwa Kali, Schwefel, Blei, Barium und Kupfer vorhanden.

2. Die hauptsächlich vorhandenen Elemente (Al, Fe, O, Si, C) treten typischerweise in Partikeln von einer Größe im Bereich von einem zehntel bis einem hundertstel Nanometer auf. Die eingehende Untersuchung mit dem Röntgen-Photoelektronenspektroskop zeigt einer intensive Vermischung der Substanzen.

3. Bei der Behandlung der Substanz mit dem Lösungsmittel Butanon (Methy-Ethyl-Keton) ließ sich eine gewisse Trennung der Komponenten beobachten. Aluminium in seiner elemantaren Form ließ sich in ausreichenden Mengen konzentrieren um eindeutig als Bestandteil des Materials vort der Entzündung identifiziert zu werden.

4. Eisenoxyd tritt in vielkantigen Körnern von ca 100 nm Länge auf, während Aluminium in dünnen plättchenartigen Strukturen vorhanden ist. Die geringe Größe der Eisenoxyd-Teilchen läßt es zu, das Material als Nano-Thermit oder Super-Thermit zu charakterisieren.

5. Die Analyse zeigt, daß Eisen und Sauerstoff in einem Verhältnis vorhanden sind, das mit der Formel Fe2O3 übereinstimmt. Das rote Material in allen vier WTC-Staubproben war in dieser Hinsicht ähnlich. Eisenoxyd wurde in dem Material vor Entzündung nachgewiesen, Eisen in seiner Elementarform hingegen nicht.

6. Aus der Anwesenheit von reinem Aluminium und Eisenoxyd in dem roten Material ziehen wir den Schluß, daß dieses Material die Bestandteile von Thermit enthält.

7. Wie mit Hilfe der Differentialkalorimetrie gemessen werden konnte, entzündet sich das Material bei Temperaturen von ungefähr 430° C und zeigt eine heftige, begrenzte, exotherme Reaktion, deren Verlauf weitgehend mit den unabhängigen Beobachtungen des Reaktionsverlaufes bei einer Probe von bekanntem Super-Thermit-Material übereinstimmt. Die niedrige Temperatur, bei der die Entzündung stattfindet und die Anwesenheit von Eisenoxyd-Partikeln von weniger als 120 nm Größe zeigt, daß das Material kein konventionelles Thermit ist (das sich bei Temperaturen ab 900° C entzündet), sondern höchstwahrscheinlich um eine Form von Super-Thermit.

8. Nachdem mehrere rot/graue Plättchen in Rahmen der Differentialkalorimetrie bis auf 700° C erhitzt wurden und sich entzündet hatten, fanden wir zahlreiche Kugeln und Kugelteile mit hohen Eisenanteilen in den Verbrennungsresten, die zeigten, daß eine Reaktion mit sehr hohen Temperaturen stattgefunden haben mußte, da das Matereial mit dem hohen Eisenanteil eindeutig geschmolzen und dann in diesen Formen erstarrt war. In mehreren Kugel konnte reines Eisen nachgewiesen werden, da der Eisengehalt den Sauerstoffgehalt wesentlich überstieg. Daraus schließen wir, daß in den erhitzten Plättchen eine Redox-Reaktion bei hohen Temperaturen stattgefunden hat, die als Thermit-Reaktion bekannt ist.

9. Die kugelförmigen Körper, die im Verlauf des Differentialkalorimetrie-Verfahrens und des Brenntests entstanden, zeigen in der Untersuchung mit dem Röntgen-Photoelektronenspektroskop eine Zusammensetzung (Al, Fe, O, Si, C) bei der die Anteile von Kohlenstoff und Aluminium im Vergleich zum Ausgangsmaterial verringert ist. Dies entspricht in auffälliger Weise der chemischen Zusammensetzung der kugelförmigen Körper die bei der Entzündung von handelsüblichem Thermit entstehen, und stimmt auch mit der chemischen Zusammensetzung von vielen der Mikro-Kugeln, die im Staub des WTC gefunden wurden.

10. Der Kohlenstoff-Anteil des roten Materials läßt darauf schließen, daß eine organische Substanz vorhanden ist. Solches würde man bei einem Super-Thermit erwarten, damit hohe Gasdrücke bei der Entzündung entstehen und für eine hohe Explosivität des Materials sorgen. Eigenschaften und Herkunft des organischen Materials lohnten weitere Untersuchungen. Wir halten fest, daß es wahrscheinlich ebenfalls eine energiereiche Substanz ist, da die insgesamt in den Untersuchungen mit Differentialkalorimetrie beobachteten Freisetzungen von En ergie mitunter das theoretische Maximum der zu erwartenden Energie bei einer klassischen Thermit-Reaktion überstiegen.

Von diesen Beobachtungen ausgehend, ziehen wir den Schluß, daß die rote Schicht der rot/grauen Plättchen, die wir im Staub des WTC fanden, aktives Thermit-Material ist, das noch nicht reagiert hat, zu dessen Herstellung Nano-Technologie eingesetzt wurde. Es handelt sich um ein hochgradig energetisches pyrotechnisches oder explosives Material. (Hervorhebung nachträglich)





Thermit-Sprengstoff im Staub des World Trade Centers entdeckt

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.


  1. Hergen schreibt am 22.04.2009 12:47
    Gute Arbeit, public interest. Danke für die Informationen über Bentham Open - und vor allem auch über die medienkritischen Rechercheseiten, vor allem reports.internic.net. Ich habe mir auch die Mühe gemacht und bin ein wenig auf Deinen Spuren gewandelt. Dabei habe ich entdeckt, daß der Name von Niels Harit sehr wohl auf den Seiten der Uni Kopenhagen zu finden ist, wo er als Professor am Center for Molecular Movies am Niels Bohr Institut der Universität Kopenhagen aufgeführt ist. Es gibt ihn also wirklich.
    Die Seite Bentham-open ist laut internic von Dr. Mansoor Alam registriert, die unglaubwürdige Person mit der Pakistanischen e-mail-Adresse. Auf die Schnelle konne ich noch nicht herausfinden, welcher Dr. Alam Mansoor hier firmiert, denn es gibt offensichtlich mehrere: Einer ist Vorsitzender desInstitute for Objective Studies in New Delhi und hat im Jahr 2004 einen offenen Brief (Chairmans's
    letter to President
    George W. Bush
    ) an den wiedergewälten Präsidenten George Bush geschrieben, ein (wahrscheinlich ) anderer Mansoor Alam istProfessor für Computerwissenschaft an der Universität von Toledo in Ohio, USA(http://www.eecs.utoledo.edu/~malam/). Ich hoffe, der Inhaber von @cyber.net.pk antwortet auf die Frage nach seiner Identität.

    Aus der Welt geschaffen ist die Angelegenheit damit aber m. E. noch lange nicht. Zum einen bleibt die Studie, verfaßt von Wissenschaftlern, von denen zum mindesten einer langjähriger Professor an der Uni Kopenhagen ist - und mit diesem Titel auch im dänischen Fernsehen Interviews zu seiner Studie und den Fragwürdigkeiten der "offiziellen Version" der Ereignisse des 11. Septembers gibt. Diese Studie wäre zuerst zu kritisieren und zu widerlegen. Zum anderen bleiben alle weiteren Ungereimtheiten der Ereignisse weiter bestehen - die unerklärlichen Pannen in der Verteidigung des Luftraums derjenigen Nation, die für ihre Verteidigung mehr Geld ausgibt, als alle anderen Länder der Erde zusammen, schmelzendes Metall, das aus den Türmen des WTC tropfte und auch noch tagelang nach dem Einsturz unter den Trümmern gefunden wurde und unmöglich durch brennendes Kerosin verursacht sein konnte, der Einsturz dreier Hochhäuser in praktisch freiem Fall, und die umgehende und nahezu vollständige Beseitigung verwertbarer Spuren (vor allem des Stahls, der entgegen allen Regeln zur Spurensicherung als Schrott nach China verschifft wurde). Dieses sind nur einige wenige der Punkte, die einige von uns - darunter auch Millionen US-Bürger, viele von ihnen aus New York - weiterhin stutzig machen. Der Verdacht besteht weiter, daß die Verbrechen, die an jenem Tag begangen wurden, nicht im geringsten aufgeklärt sind, sondern für politische Zwecke mißbraucht wurden und ihre wahren Urheber sich weiterhin ihrer Verantwortung und Strafe entziehen. Das haben weder die Opfer vom 11. September selbst, noch die weiteren Opfer in Afghanistan, Irak und an all den anderen Schauplätzen des unsäglichen Krieges gegen den Terrror verdient!

    Und wir, die wir kaum eige
  2. publicinterest * schreibt am 20.04.2009 00:53
    Nachdem ich von einem Bakannten auf diesen Artikel aufmerksam gemacht wurde, habe ich mich kurz mit dem Thema beschäftigt und darf davon ausgehen, daß der zitierte Artikel allem Anschein nach ein Hoax ist.
    Die domain bentham-open.org ist nicht die, für die sie sich ausgibt, bentham.org und wurde von einem dubiosen (inexistenten?) Menschen reigstriert (siehe whois-Eintrag bei der internic) http://reports.internic.net/cgi/whois?whois_nic=bentham-open.org&type=domain

    Auf der Homepage des Fachbereiches der Uni Kopenhagen, von der das Paper ja nun stammen soll, habe ich nichts zu diesem Paper finden können, nicht einmal die Namen der Forscher habe ich gesehen.
    Zurück zu bentham.org: Die Domain wurde zwar von derselben pakistanischen mailadresse aus registriert, wie bentham-open.org, hat aber sonst wenig Gemeinsamkeiten (Hilversum die eine Stadt - aber Telefonnummer aus den USA - Chicago die andere, mit einer bizarren amerikanischen Telefonnummer +1.222999887)
    Und wenn man google zu bentham open befragt, kommt man in erster Linie auf solche Seiten, die die Fragwürdigkeit der Seite nochmals unterstreichen: http://medinfo.netbib.de/archives/2008/04/25/2573/ oder auch http://archiv.twoday.net/stories/4840336/
    Glaube, damit wäre die Sache aus der Welt...
  3. Hergen schreibt am 13.04.2009 15:47
    Hallo Spunkmeyer, danke für den Kommentar! Es stimmt: Thermit brennt nicht mit einer Kerze. Dem Artikel ist zu entnehmen, daß sich "normales" Thermit bei Temperaturen ab ca. 900 °C, das gefundene Material aber schon ab 430 °C entzündet . Angesichts der offiziell gesicherten Spuren (die Stahlträger des  WTC etwa wurden nach der Katastrophe umgehend nach China zum Einschmelzen verschifft) wird es schwierig bleiben, die Zündmaterialien wie von Dir gefordert nachzuweisen. Daß dies nur anhand von Proben des Staubs (der natürlich auch viele Partikel enthielt, die beim Einsturz von Hochhäusern "normalerweise" anfallen) möglich sein wird, erscheint mir (/kein Technker, kein Chemiker) fraglich. Wie in dem Artikel erwähnt, sind alle jene, denen die "offizielle Erklärung der Ereignisse vom 11. September 2001 fragwürdig erscheint, auf Reste und Übrigbleibsel angewiesen, auf Staubproben wie die hier untersuchten, auf Fotos und Videoaufzeichnungen und auf ein Paar Trümmerstücke, die nach der Katastrophe übrig blieben.
    Ich stimme Dir zu, daß ein Vergleich des gefundenen Materials mit handelsüblichem Nano-Thermit (falls es so etwas schon gibt) anzustellen wäre. In dem Bericht findet sich aber keine Begründung, warum dieser Vergleich nicht angestellt wurde. Auch lese ich in dem Artikel nicht, daß die Autoren vermuten, daß das gefundene Material eine Art Super-Thermit ist, sondern daß sie aufgrund der nachgewiesenen Eigenschaften den Schluß ziehen, daß es sich um eine aktives Thermit-Material handelt, das unter Einsatz von Nano-Technologie hergestellt wurde. Sie scheinen sich also ausreichend sicher zu sein. Im übrigen nehme ich mir Deine Mahnung zu Herzen und bemühe mich darum, objektiv zu bleiben. Bei aller Objektivität bleibe ich aber höchst neugierig, wie die Anwesenheit des nachgewiesenen "hochgradig energetischen pyrotechnischen oder explosiven Materials" in den Staubproben erklärt werden kann.

  4. Spunkmeyer * schreibt am 11.04.2009 19:14
    Hm, ich wäre mir da noch nicht so sicher. Erstens sind die Zünder-Materialien nicht vorhanden. Thermit brennt ja nicht mit ner Kerze. Zweitens wäre ich vorsichtig mit Formulierungen, die aussagen, das Thermit gefunden wurde, denn es ist bis hierhin nur eine Vermutung. Was auch noch stutzig machen sollte ist die Begründung, warum Nano-Thermit nicht mit dem gefundenen Material verglichen wurde. Viele Elemente aus dem Staub sind auch recht normale Elemente. Immer schön Objektiv bleiben.

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