In altbewährter Weise
Wieder einmal in der Geschichte dieses Staates in Palästina, hat Israel in so genannter Selbstverteidigung mit überlegenen militärischen Mitteln dicht besiedelte Gebiete angegriffen. Ohne Rücksicht auf Zivilbevölkerung wird gebombt. Die haben ja Zeit genug gehabt, sich gegen ihre demokratisch gewählte Regierung zu erheben.von Walter Bornhold*
Die Krokodilstränen der Bundesregierung, die natürlich die umgehende Einstellung der „Raketenangriffe“ der Palästinenser auf Israel fordert, ertränken jede Form von Verständnis für irgendeinen der Aggressoren und deren schweigsamen Helfer in der Welt. Wenn Angegriffene, Belagerte, Ausgehungerte und Bedrängte sich schon nicht mehr wehren dürfen, ist etwas nicht in Ordnung. Zur Not kann man ja noch über die Art des Widerstandes diskutieren, aber Angesichts der Ausrüstung und des Ausbildungsstandes der Palästinenser und der mörderischen Einstellung der Zionisten ist auch solch eine Diskussion unsinnig. Israel hat in seiner Geschichte vorherrschen Krieg gegen eine Zivilbevölkerung geführt, die wenig Möglichkeiten hat, sich zu wehren. Der Erfolg dieser Militärdoktrin zeigte sich 2006 im Libanonkrieg. Die Kämpfer der Hizbollah standen mit relativ wenig Soldaten gegen eine in jeder Hinsicht übermächtigen Militärmacht. Diese hatte erwartet, Frauen und Kinder und bestenfalls fliehende Araber zu bekämpfen. Nur dieses Mal war es bekanntermaßen anders, die Jungs rannten nicht weg. Da war das Wundern groß und nun schlug man gegen den letzten Kindergarten und die letzte Brücke mit Bomben los.

Rassistische, ja gar faschistische Äußerungen von Regierungsmitgliedern der Zionisten in Bezug auf Umgang mit den Besetzten, lassen noch Schlimmeres befürchten. Für uns bedeutet das ganz einfach, dass uns kein Araber, kein Muslim und kein (nach-)denkender Mensch noch abkauft, dass wir Demokratie und Freiheit in der Welt fördern. Das geschieht nur so lange, wie aus den „beobachteten“ Wahlen eine Gruppe oder Partei siegreich hervorgeht, die dem christlichen-jüdischen-griechischen und weiß was noch alles Abendland zu Kreuze kriecht. Denn andernfalls wird jeder Kontakt und Gespräch verweigert, dann wird belagert, ausgehungert („Sie sollen soviel bekommen, dass sie gerade überleben können“), medizinische Hilfe verweigert und ab und an mal beschossen oder der Sprit für die Notgeneratoren der Krankenhäuser verweigert.
Ab und zu werden die auch gleich direkt beschossen, denn unverschämterweise werden dort „Terroristen“ – „Extremisten“ oder „Hamas-Aktivisten“ versorgt. Das alles ist die Moral von Verbrechern. Da wundert man sich nicht, dass ein israelischer Politiker Hitler lobt, wegen seines Genies im Umgang mit Feinden. Das Sahnehäubchen ist jedoch die verordnete Staatsräson mit Kriegsverbrechern und Rassisten durch unsere Perle aus der Uckermark. Das zerstörte das deutsche Ansehen (nicht nur in der arabischen Welt) endgültig.
Es bleibt nur ohnmächtiger Zorn über den Aggressor, über die schweigend bis kopflos reagierende arabische Welt und die Reaktion des Westens.
*Walter Bornholdt ist Freier Dozent und Übersetzer für Arabisch
© 0815-Info
Ab und zu werden die auch gleich direkt beschossen, denn unverschämterweise werden dort „Terroristen“ – „Extremisten“ oder „Hamas-Aktivisten“ versorgt. Das alles ist die Moral von Verbrechern. Da wundert man sich nicht, dass ein israelischer Politiker Hitler lobt, wegen seines Genies im Umgang mit Feinden. Das Sahnehäubchen ist jedoch die verordnete Staatsräson mit Kriegsverbrechern und Rassisten durch unsere Perle aus der Uckermark. Das zerstörte das deutsche Ansehen (nicht nur in der arabischen Welt) endgültig.
Es bleibt nur ohnmächtiger Zorn über den Aggressor, über die schweigend bis kopflos reagierende arabische Welt und die Reaktion des Westens.
*Walter Bornholdt ist Freier Dozent und Übersetzer für Arabisch
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