Die Geheimnisse um den Tod von John O'Neill
Wie schon » Truth, Lies, and The Legend of 9/11 , stammt auch die Übersetzung dieses Kupferberg-Artikels von » Horst Kleen.
0815-Info bedankt sich recht herzlich für die Genehmigung, diese Übersetzung veröffentlichen zu dürfen.
Die Propaganda-Vorbereitung für den 11.9.
Unmittelbar
nach der Zerstörung des World Trade Center zeigte man auf den
Schuldigen, den einzigen plausiblen Urheber eines solch raffinierten
ruchlosen Terrorakts - Osama bin Laden.
Während der gesamten
späten 90er wurden wir darüber informiert, dass bin Laden Amerika den
Krieg erklärt hatte, und zwar wegen der Präsenz der Amerikaner auf dem
Boden Saudi Arabiens, die der 2. Golfkrieg (1991) mit sich brachte. Man
erzählte uns, bin Laden, der sich in Afghanistan verstecke, hätte einen
weltweiten Terror-Betrieb entwickelt, dessen Raffinesse und globale
Reichweite, die der vom Iran finanzierten Hisbollah oder vom
Islamischen Jihad (vorher die bekanntesten Terrororganisationen in der
Bevölkerung im Mittleren Osten), in den Schatten stellten. Bin Ladens
Organisation al-Quaida wurde uns als etwas vollkommen Neues in den
Annalen des Terrors präsentiert - ein weitreichendes, hochentwickeltes
Imperium des Terrors, womöglich im Besitz von Massenvernichtungswaffen,
ohne einen klaren, lebensfähigen staatlichen Sponsor hinter sich zu
haben (da die Taliban mehr seine ortsansässigen Beschützer waren.)
Kurz, durch den 11. September hatten die Vereinigten Staaten nun einen
echten Feind - und, in der Sprache des Strafrechts, einen Verdächtigen
mit Motiv, den Mitteln und der Gelegenheit.
Und während ich
ziemlich überrascht war wie schnell - und sicher - auf den Schuldigen
gezeigt wurde, war ich doch wirklich erschüttert, als das erste
Alarmzeichen auftauchte. Und das war John O'Neill - oder genauer, er
war der Saum der sich zeigte. Am 12. September wurde in der Washington
Post, in einem Artikel von Vernon Loeb, enthüllt, dass O'Neill, der in
seiner Funktion als Verantwortlicher für die Sicherheit im World Trade
Center dort am 11.9. starb, vorher beim FBI als Antiterrorchef der
Chefermittler gegen bin Laden war. Das könnte man vielleicht als einer
dieser ulkigen Zufälle abtun. Aber da gab es die anderen Punkte, über
die er ziemlich uninteressiert berichtete, in diesem 'Hier gibt es
nichts zu sehen, Leute'-Tonfall - die mir ein mulmiges Gefühl gaben.
Anscheinend war er mit der Botschafterin des Yemen in Streit geraten,
wegen seines Ermittlungsstils und ihm wurde verboten dorthin
zurückzukehren. Aber dann gab es da noch dieses andere
Informationshäppchen, das ich nicht so leicht verdauen konnte - nämlich
dass John O'Neill seine 30-jährige Karriere beim FBI beendete, weil er
wegen eines Vorfalls in Tampa in Ungnade fiel - und dann den Posten im
WTC als Sicherheitschef antrat (nur zwei Wochen vorher!).
Der Saum der sich zeigt...
Für
den größten Teil seiner Karriere war John O'Neill, wie die meisten
seiner Kollegen beim FBI, dem Großteil des Publikums mehr oder weniger
unbekannt - in seinem Kreis wurde er, sicher, respektiert - jedoch in
den Medien kaum erwähnt, abgesehen davon, dass er dann und wann als
Experte für die Terrorabwehr zitiert wurde. Jedoch in den wenigen
Monaten vor dem 11. September, stand O'Neill plötzlich im Mittelpunkt
von scheinbar beziehungslosen Kontroversen - die erste, im Juli, war
der Streit mit dem Außenministerium wegen seines Verhaltens bei der
Ermittlung gegen bin Laden; die zweite, im August, betraf eine
Untersuchung des FBI gegen ihn, wie man berichtete, weil er eine
Aktenmappe mit geheimen Dokumenten während einer Tagung in Tampa
verlegt hatte.
Im Licht des Nachspiels dieser zweiten
Kontroverse - die Mappe wurde 'unberührt' wenige Stunden später
gefunden - wundert man sich, wieso eine anscheinend so unbedeutende
Nachricht in dieser Ausführlichkeit in der Washington Post und in der
New York Times berichtet wird. Wenn man sich vor Augen hält, dass diese
letzten Artikel bloß drei Wochen, bevor O'Neill in den Trümmern der
Zwillingstürme sterben musste erschienen, fragt man sich, ob dies nicht
vielleicht eine gut-orchestrierte Schmutzkampagne gegen O'Neill gewesen
war, mit ein wenig unbeabsichtigten Rückwirkungen [‚blowback'] - weil
dieser nunmehr in Misskredit geratene Antiterrorchef, zuständig für
alle bin Laden zugeschriebenen Bombenanschläge, schließlich in die
Schlagzeilen geriet als Todesopfer von bin Ladens letztem
Bombenanschlag. Zufall? Oder gab es da noch mehr, was eine Untersuchung
erforderlich machen würde?
In den Monaten nach dem 11. September
hatte ich das Gefühl, dass da jemand entweder darauf aus war John
O'Neill zu diskreditieren oder, alternativ, Desinformationen in die
Welt setzen wollte, der die Ermittler an einer fruchtbaren
Rekonstuktion der Kräfte hinter dem 11. 9. hindern sollte. Oder ist es
möglich, dass ein Fehler gemacht wurde - einen der in Richtung eines
Plans zeigte, dessen Bereich weit über die Absichten eines bin Ladens
hinausgingen? Mit anderen Worten, können wir die verräterischen Spuren
einer Propagandakampagne entdecken, die dem 11.9 vorausging?
Nun,
es heißt, eine Hypothese sei nur so gut, wie sie dazu taugt die
Realität aufzuspüren. Meine Hypothese: die Ereignisse wurden von denen
geplant, die nicht nur die Mittel, die Motive und die Gelegenheit dazu
hatten einen Plan auszuführen, sondern auch bestens platziert waren, um
sich die Konsequenzen vom Hals zu halten und auch den Fluss der
Informationen zu lenken. Wenn dies ein 'inside job'* gewesen ist, dann
musste man als erstes schauen, wer vorher spezifische Informationen
über bin Laden übermittelt hatte - und ich betone - vorher bezieht sich
auf den 11.9., denn diejenigen waren am wahrscheinlichsten mit denen
verbunden, die hinter dem Anschlag steckten.
Der erste
'rauchende Colt' wurde praktisch am Tag nach dem 11.9. präsentiert, als
Vernon Loeb und Dan Egger in der Washington Post berichteten, der
Herausgeber der Zeitung Al-Quds al Arabi, Abdel Bari Atwan, "erhielt
Informationen, dass er [bin Laden] sehr sehr schwere Anschläge gegen
Amerika plante" nur drei Wochen vor dem 11.9. Außerdem wurde in dem
Artikel berichtet, dass Atwan "überzeugt war, dass islamistische
Fundamentalisten, auf einer Linie mit bin Laden 'fast sicher' hinter
den Attacken steckten." Übrigens hatte Atwan bin Laden persönlich 1996
in Afghanistan interviewt - als einer die ganz wenigen, die dazu die
Gelegenheit hatten. Und wie Michael Evans am 24. August 1998 in der
Times berichtete, "bin Laden vertraut ihm."
Vielleicht etwas
seltsam, denn Atwan scheint einer der wichtigsten Leute zu sein, die
für die Verbreitung der Osama bin Laden 'Legende', wie man in
Geheimdienstkreisen sagt, benutzt wurde. In einem Artikel der US News
vom 31 August 1998, informiert uns Atwan, dass bin Laden "ein
bescheidener Mann ist, der einfach lebt, Spiegeleier ißt,
geschmacklosen fettarmen Käse und mit Sand verschmutztes Brot. Er hasst
Amerika." Kein Versager dieser Interviewer. Offenbar hält bin Laden
Atwans Kreditkarte in seiner Toga-Tasche versteckt. "Bin Laden
telefonierte mit dieser Zeitung, er rief mich letzten Freitag an",
enthüllte Atwan in einer Abschrift von ABC News Late Line am 25 August
1998. Wir kommen in Kürze auf ABC News zurück.
Während er nach
dem 11.9. bin Laden massiv mit den Anschlägen in Verbindung brachte,
war er auch der Ansprechpartner der Medien im Jahre 1998, als er uns
informierte, nachdem Clinton in Afghanistan Geräteschuppen bombardiert
hatte, dass bin Laden Drohungen gegen die Vereinigten Staaten
ausgestoßen habe: "Die Schlacht hat noch nicht begonnen. Die Antwort
werden Taten sein und nicht Worte." In dem selben Artikel (den ich aus
der Nando Times habe), ist ABC News auch die Quelle einer zusätzlichen
Bedrohung, hervorgerufen von Ayman al-Zawahiri, einem wichtigen Helfer
bin Ladens. "Der Krieg hat gerade erst begonnen. Die Amerikaner sollten
die Antwort abwarten." Nur wenige Monate vorher führte ABC ihr
Interview mit bin Laden, dass im Fernsehen gezeigt wurde. Im Sommer
1998, dank der Vorarbeit von Atwan, ABC News und einer überraschend
kleinen Clique von 0815-Quellen, kannten wir bin Laden, als Amerikas
letztem "Saddam", "Gaddafi", "Noriega" - suchen sie sich einen aus und
bringen sie ihre Raketen in Stellung.
Im Oktober 2000, als die
USS Cole im Yemen bombardiert wurde, war Atwan, falls es da noch
irgendeinen Zweifel gab, mit einer hilfreichen Analyse zur Stelle und
nannte auch gleich den Grund für die Anschuldigung: "Ich schließe nicht
aus, dass dieser Anschlag von Osama bin Laden aufsgeführt wurde.
Yemenitische Gruppen haben nicht die Erfahrung um diese Art von
Operation auszuführen." Atwan sagte zu Reuters, dass bin Laden
"wahrscheinlich nicht die Verantwortung übernimmt für den Anschlag vom
Donnerstag, weil er sich vor amerikanische Vergeltungsmaßnahmen
fürchtet." Man kann sich vorstellten, dass Atwan seinem vertraulichen
Telefonpartner Grund für viele schlaflose Nächte gegeben hat. Mit
solchen Freunden...
In der Phase vor dem 11.9. , im Frühjahr
2001, zirkulierte im Mittleren Osten ein belastendes Hochzeitsvideo,
das bin Laden mit dem Bobenanschlag im Yemen in Verbindung brachte,
nachdem es im allgegenwärtigen Sender al-Dschasira gezeigt wurde (eine
Neugründung des arabischen Dienstes der BBC - darüber später mehr.) In
dem Video zitiert bin Laden, wie die im Besitz von Saudis befindliche
Zeitung al-Hayat berichtete, ein Gedicht, in dem der Anschlag auf die
USS Cole gefeiert wird (kommt es Ihnen irgendwie bekannt vor?). Dies
stand am 1. März auf der Internetseite von ABCNEWS.com: " Al-Hayat, die
ein Photo von bin Laden mit seinem Sohn auf der Hochzeit zeigten,
sagten, ihr Korrespondent sei der einzige Journalist bei der Zeremonie
gewesen, bei der auch bin Ladens Mutter anwesend gewesen sei, sowie
zwei Brüder und Schwestern, die von Saudi Arabien nach Kandahar
geflogen wären."
Ja, auch hier offerierte Atwan seine geistreiche
Kritik des bin Laden Videos, mit freundlicher Genehmigung von PTI,
London, 22. Juni 2001: "[Atwan] sagte, dass Video sei der Beweis, dass
der flüchtige saudische Millionär [der Bruce Wayne der Terroristen] fit
sei, gut ausgerüstet und selbstsicher genug, um zu den Waffen zu
rufen." Warum dieser plötzliche Bedarf nach einem Beweis? Atwan in
demselben Artikel: "Es gab Gerüchte, dass [bin Laden] krank sei und von
den Taliban in Afghanistan gezügelt werde. Der Film macht es ziemlich
klar, dass er gesund genug ist um eine Waffe abzufeuern und frei
jederzeit eine Operation zu starten, wenn er es beschließt." Mit
anderen Worten, beweglich genug, für seine Hauptrolle in den folgenden
Monaten.
Wer ist nun Abdel Bari Atwan und warum ist er so
versessen darauf, uns so viel zu erzählen? Nach der Winter-Ausgabe des
INEAS (Institut of Near Eastern and African Studies) von 1999, ist
Abdel Bari Atwan ein Palästinenser der 1950 in einem Flüchtlingslager
im Gazastreifen geboren wurde. Ausgebildet an der Amerikanischen
Universität in Kairo, zog er nach Saudi Arabien, um für die Zeitung
al-Madina als Redakteur zu arbeiten. 1978 zog er nach London, und
arbeitete für die Zeitung Asharq Al-Awsat, die im saudischen Besitz
war. Nachdem er von einer saudischen Zeitungen zur nächsten gegangen
war, wurde ihm 1988 der Posten als Herausgeber bei al-Quds al-Arabi
angeboten. Nach seiner Darstellung wurde ihm der Posten als
Chefredakteur bei der im saudischen Besitz befindlichen al-Hayat (die
den bin Laden Hochzeitsvideo-Coup brachte) angeboten, lehnte aber ab,
um eine unabhängigere Zeitung im 'Reich' der von Saudis dominierten
Tageszeitungen zu produzieren.
Al-Quds begann 1989 mit seiner
Produktion. Wenig mehr als ein Jahr später marschierte Saddam in Kuwait
ein und al-Quds stand allein da, als Gegner des Golfkriegs - jedenfalls
stellt es Atwan so dar. Wie Atwan erzählt: "Ohne den Golfkrieg hätten
wir nicht diese politische Einstellung angenommen, durch die wir stark
beachtet und respektiert wurden." Im November 1996 absolvierte Atwan
tapfer eine zwölfstündige Autofahrt, bekleidet in schäbigen
afghanischen Klamotten, bei Minustemperaturen und gab uns den ersten
bin Laden-Knüller, indem ein Interview unter vier Augen in bin Ladens
[Räuber]-Höhle führte. Von da an sahen die Mainstreammedien - CNN, BBC,
Sky News - in Bari-Atwan und al-Quds die 'unabhängigen Stimmen der
arabischen Welt'.
Übrigens, in einer Diskussion, bei der es um die
Dominanz Saudi Arabiens in den arabischen Medien ging, entnommen der
Internetseite Carryon.oneworld.org, war Atwan, als Herausgeber seiner
kämpferischen unabhängigen Zeitung, mit Jihad Khazen konfrontiert, dem
Herausgeber der im Besitz der Saudis befindlichen al-Hayat. Atwan
erzählte, um seine Unabhängigkeit zu zeigen: "Eines Tages wurde ich vom
arabischen Dienst der BBC angerufen [dessen Mitgliederstab später von
al-Dschasira übernommen wurde]: 'Sie haben da eine Geschichte auf ihrer
Titelseite, wo dies und das erzählt wird. Ist dies wahr?' Ich fragte
ihn, warum er daran zweifle. 'In al-Hayat stand es nicht [wo man ihm
einen Job angeboten hatte] oder in al-Sharq al-Awsat [seiner
Universität]'" Atwan prahlte: "Wir sind wenigstens zu 95 bis 96 Prozent
unabhängig" - die 4 oder 5 Prozent sind bin Laden geschuldet, nehme ich
an. Ob al-Quds nun unabhängig ist oder nicht, dies ist die Coverstory
auf die die Mainstreammedien stoßen, wenn sie nach 'unabhängigen'
Beweisen Ausschau halten.
Meine Behauptung ist also, um meine
(bisher fruchtbare) Hypothese weiter auszubauen, dass bin Laden und
al-Quaida sorgfältig ausgearbeitete 'Legenden' sind, die ins Leben
gerufen wurden, um einen glaubwürdigen, ausgekochten und grimmigen
Feind zu haben, einen Feind der Amerikaner. Ich will damit nicht sagen,
dass bin Laden als Person eine totale Fabrikation ist. Eher möchte ich
behaupten, dass Bundesgenossen von bin Laden, die glauben für bin Laden
zu kämpfen, in einer Operation unter falscher Flagge reingelegt werden,
um Operationen auszuführen, die ganz im Sinne ihrer Kontrolleure sind.
Wer sind diese Kontrolleure? Wenn sie irgendwelche Ähnlichkeit mit den
Leuten hätten, denen wir Hisbollah oder Hamas verdanken, dann bräuchten
wie uns keine Sorgen um Kernwaffen in Koffern (Made in America) zu
machen, oder wegen Anthrax (Made in America) ins Schwitzen geraten,
oder vor MI5-gleichen Schläfern zittern, die auf ein Zeichen hin
losschlagen. Stattdessen hätten wir uns vor primitiven Nagelbomben und
Straßenminen in Acht zu nehmen - und wir bräuchten keinen Abdel Bari
Atwan, der uns mit Hinweisen auf den hundsgemeinen Schuft versorgt, der
dahintersteckt.
In Anbetracht der Tatsache, dass bin Laden aus
Saudi Arabien stammt, dass viele der 'Beweise' gegen die Araber ihren
Ursprung in Saudi Arabien haben oder aus Golfstaaten die mit den
Angloamerikanern geschäftlich verbunden sind und dass Saudi Arabien der
Hauptsponsor des Fundamentalismus ist, wie man ihn in Afghanistan
antrifft (als Kontrapunkt zum Iran), glaube ich, es ist fair zu sagen,
dass Saudi Arabien möglicherweise verwickelt ist. Sehr wahrscheinlich
aber ist es, dass die Saudis ihre Rolle als spätere Stellvertreter zu
spielen haben. Wir kommen auf die letzlichen Kontrolleure früh genug
zurück (wenn Sie nicht schon erraten, auf wen dies zuläuft.) Und nun,
um das Bild zu vervollständigen, ist es nötig einen gleichfalls
essentiellen Partner als Stellvertreter zu nennen - Pakistan, oder
genauer, Pakistans Version der CIA - die ISI (Interservices
Intelligence Directorate.)
Und an dieser Stelle beginnen wir den
Kreis um die festgefügte 9/11-Clique enger zu ziehen. Wenn wir noch
einmal zu dem obenerwähnten Artikel von Dan Eggen und Vernon Loeb vom
12. September zurückkommen - dort wurde uns, in einer kraftvollen
kleinen Nebengeschichte, noch schlagendere Beweise angeboten, die eine
Verwicklung von bin Laden in die Anschläge vom Tag zuvor lieferten.
Dieses Mal wurde die Bombe vom palästinensischen Journalisten Jamal
Ismail angeboten, dem Bürochef vom Abu Dhabi Fernsehen in Islamabad.
Ismail sagte, ein Helfer von bin Laden habe ihn "Mittwoch früh per
Satellitentelefon von einem Versteck in Afghanistan angerufen", er habe
den Anschlag gelobt, die Verantwortung dafür aber abgelehnt. Wie sich
herausstellte, gehörte Ismail zu dem erlesenen kleinen Kreis, dem es
vergönnt war ein eigenes Interview mit bin Laden zu führen, das in der
Newsweek-Ausgabe vom 1. April 1999 veröffentlicht wurde. So beschrieb
Newsweek Ismails Glückstreffer: "Das Handy des palästinensichen
Journalisten Jamal Ismail klingelte kurz vor dem Gebet am 18. Dezember.
'Friede sei mit dir', sagte jemand in der Leitung. 'Sie wissen
vielleicht nicht wer ich bin, aber ich kenne Sie.'" Und dann wurde er
eingeladen zu seinem matschigen Eindringen in die [Räuber-]Höhle bin
Ladens.
Als ich der Sache tiefer auf den Grund ging, fand ich
einen interessanten und seltsamen Artikel in The New Yang. Datiert auf
den 3. Mai 2000, der von dem angesehenen palästinensischen Journalisten
Rahimullah Yusufszai verfasst wurde. In dem Artikel wird die
Gefangenschaft von zwei Männern kurdischen Ursprungs beschrieben, die
von den Taliban beschuldigt wurden, für den amerikanischen und
israelischen Geheimdienst zu spionieren. Yusufszai schreibt, er habe
mit den Journalisten gesprochen, denen als einzige erlaubt wurde, mit
den inhaftierten Männern zu sprechen - Jamal Ismail und seinem
Kameramann. Anscheinend hatte Ismail eine besondere Beziehung zu den
Taliban, der er dieses seltene Privileg verdankte. Und, wie wir in
Kürze sehen werden, Yussufszai hatte dieses Privileg ebenfalls. Man
fragt sich, wer sich am Ende eines Arbeitstages von ihnen Bericht
erstatten ließ. Aber interessanter ist, was Kathy Gannon am 5. Mai in
Associated Press zu berichten hat, die Geschichte habe - wie sie
schreibt - "neue Beine" bekommen. Nicht nur werden die wichtigsten
Elemente der Yusufszai-Geschichte erwähnt, sondern die Geschichte
beginnt mit dem Knüller, dass einer der Gefangenen enthüllt habe, er
sei von den Vereinigten Staaten angeheuert worden, um bin Laden zu
finden. Der Artikel endet mit einer kleinen Koda, in der bin Laden mit
den Bombenanschlägen auf die Botschaften in Verbindung gebracht wird.
Auf diese Weise - in einem Zeitraum von zwei Tagen, treibt Yusufszais
pakistanischer 'Spionen'-Artikel einen bin Laden-Zusatz hervor, als er
von der Associated Press befruchtet wird - und liefert eine plausible
Erklärung, warum ein Kurde im Auftrag der USA in Afghanistan
herumschleicht.
Übrigens arbeitete Yusufszai nebenbei für ABC
News, dessen Aufgabe darin bestand, den ABC News Korrespondenten John
Miller durch den afghanischen Matsch zu bin Ladens [Räuber]-Höhle zu
führen - einer der wenigen amerikanischen Journalisten denen diese Ehre
zuteil wurde (und auch, wie es sich so traf, ein enger Freund von bin
Ladens Erzfeind John O'Neill war. Aber so dicke Freunde waren sie nun
offenbar doch wieder nicht, denn zu bin Ladens Versteck konnte er ihn
nicht führen.) Darüber hinaus wurden beide zusammen in einem
CNN-Artikel erwähnt, der am 4. Januar gepostet wurde - der erste wegen
seines Newsweek Interviews, der letztere für seinen Dialog mit bin
Laden für das TIME-Magazin einen Tag später.
Rahimulla Yusufszai,
der von den Reportern John Burns und Steve Le Vine von der New York
Times als ein Mann angesehen wurde " der von den Taliban mehr weiß, als
jeder andere Außenstehende", wird am 27. Januar 1997 auch in einem
Artikel von The Nations namentlich genannt, als "einer der
Lieblingsjournalisten des [pakistanischen] ISI...eine der
Organisationen die die Taliban bezahlt und bewaffnet haben."
Wie
klein doch die Welt ist! In einem Artikel in der PressPluss, grübelt
darüber auch Yusufszai ABC-Kollege John Miller nach, da er im Jemen
seinem alten Kumpel John O'Neill über den Weg gelaufen war, während er
dort über den Bombenanschlags auf die USS Cole, der ein Jahr zuvor
stattfand, berichtete. "Er sagte: "So, dies ist also das Elaine's * des
Yemen."
"Da gibt es eine schreckliche Ironie bei der ganzen Sache",
meinte Miller. Das kann man wohl sagen: einer der wenigen Amerikaner,
die aus erster Hand über bin Laden berichten können, trifft zufällig
seinen Freund, der der Chefermittler gegen bin Laden ist, während
dieser den Bombenanschlag auf die USS Cole untersucht, der später bin
Laden zur Last gelegt wird - und nur ein Jahr bevor O'Neill - angeblich
- ein Opfer von bin Laden wird.
Nun, wenn ich meiner These
folge, dass die Bedrohung durch bin Laden vor dem 11.9., eine
engverbundene Propagandakampagne war, dann sollte man erwarten, dass
dieselben Namen, ,miteinander kombiniert, immer wieder auftauchen. Dies
gilt auch für die amerikanischen Kommentatoren. Lasst uns zum Beispiel
auf die Bombardierung von bin Ladens Geräteschuppen im August 1998
zurückkommen. In der Nacht der Bombardieurng erhielt, nach einem
Bericht der Associated Press, Tahimullah Yusufszai einen Anruf von dem
bin Laden Helfer Ayman al-Zawahiri. Später verschaffte sich Yusufszai
Exklusivfotos für ABC News von dem Schaden an bin Ladens Lager. Die
Washington Post wurde mit weiteren Kommentaren, die die Lage von bin
Ladens Lager beschrieben, von dem früheren CIA-Analysten und
Terrorismusexperten Kenneth Katzmann, sowie von Harvey Kushner von der
Universität Long Island, versorgt. Nur gut eine Woche vorher boten
Katzman und Kushner ihre Einschätzung von bin Ladens Schuld an den
Bobenanschlägen auf die Botschaften in Afrika in einem Artikel der
Washington Post an, der von Vernon Loeb und Walter Pincus verfasst
worden war. Bei ihrem Bemühen wurden Katzman und Kushner von Vincent
Cannistraro unterstützt, dem Analysten von ABC News, der auch John
Miller bei seiner Reise zu seinem Interview mit bin Laden begleitete
und der auch laufend Kommentare in den Tagen unmittelbar nach dem 11.9.
lieferte. Cannistraro, ein früherer Antiterrorchef, versorgte heimlich
afghanische Mujaheddin in den späten 80ern mit Hilfe und leitete
Operationen mit den Kontras. Außerdem war er einer der wichtigsten
Männer bei der Untersuchung des Flugzeugabsturzes bei Lockerbie. In dem
oben erwähnten Artikel von Loeb und Pincus - in dem das bin Laden
Interview von ABC News zitiert wird, dass Miller und Yusufszai mit ihm
geführt hatten - schaltete Cannistraro sich mit einer Bewertung der
Bombenanschläge auf die Botschaften ein: "Ich denke bin Laden ist der
Sponsor dieser Operation und ich meine, alle Hinweise deuten in diese
Richtung."
Kurz nach dem Bombenanschlag auf die USS Cole im
Yemen, setzte ein Artikel von Vernon Loeb, der auf dem 13. Oktober 2000
datiert war, durch eine detaillierte Information, die von Kushner,
Katzman und Cannistraro beigesteuert wurde, die Verwicklung von bin
Laden fort. Früher, in einem Washington Post Artikel von Vernon Loeb,
der auf den 3. Juli 2000 datiert war, enthüllten Yusufszai, Kushner und
Cannistraro, die Gehilfen Ayman al-Zawahiri und Mohammed Atef als
Männer, die man als mögliche Nachfolger bin Ladens im Auge behalten
müsste, mit einem hilfreichen Leckerbissen in Gestalt einer Biographie,
der von al-Sharq al-Awsat, die in Saudi-Besitz war, dazugegeben wurde.
Nichts
von dem oberen wird hier als 'rauchender Colt' angeboten, der den Weg
zu einer Propaganda-Verschwörung weist, noch ist die Auswahl dieser
Artikel so zu verstehen, als könnte ich dies erschöpfend beweisen. Wie
Felicity Barringer in einem Artikel in der New York Times vom 24.
September 2001 schreibt: "Ein großer Teil der öffentlichen Information
über bin Laden kommt von den Journalisten, die nach Afghanistan
reisten, um ihn zu interviewen, darunter [Peter] Bergen...Peter Arnett,
John Miller, Rahimullah Yusufszai und Jamal Ismail." Der Artikel
verweist weiter auf Vernon Loeb, Al Quds al-Arabi (Atwan), Judith
Miller, Al Jazeera und Brian Jenkins (früher Kroll Associates - die
Sicherheitsfirma, in der John O'Neill, durch Jerry Hauer, den Posten
als Sicherheitschef im WTC bekam). Klar, ich habe auch noch nicht all
die anderen erwähnt, die fleißig mitgeholfen haben, unser Basiswissen
über bin Laden zu bilden - Steven Emerson, Daniel Pipes, Yossef
Bodansky und verschiedene britische und europäische Elitejournalisten.
Die oberen Beispiele zeigen jedoch, wie der Informationsfluss über bin
Laden gelenkt werden konnte, durch geschickt platzierte Enthüllungen
von einer relativ geschlossenen Clique von 'Experten', an die man sich
in den Mainstreammedien wiederholt wandte.
Und so funktioniert es:
eine relativ kleine Anzahl von gutvernetzten Korrespondenten liefern
die 'Knüller', über die in den relativ wenigen Nachrichtenquellen -
dass sind die vier Networks TIME, Newsweek, CNN - berichtet wird. Dort
werden die Parameter der Debatte gesetzt und die 'offizielle Realität'
abgesegnet, für die unteren Zulieferer in der Nachrichtenkette. Dies
ist das, was man in anderen Ländern als Propaganda bezeichnet - oder
weniger höflich ausgedrückt, psychologische Kriegsführung.
Aber
bevor ich das Thema verlasse, möchte ich ein Beispiel für dieses
Nachrichtenmanagement anführen, das deutlich macht, was dabei
ausgelassen wird - dass ist, der 'rauchende Colt' der Verwicklung des
pakistanischen ISI in die Ereignisse des 11.9. Am 9. Oktober 2001 ließ
die Times of India diese Bombe hochgehen: "Erstklassig informierte
Quellen versicherten am Dienstag, dass er [der ISI-Chef General Mahmud
Ahmad] seinen Job deswegen verloren habe, weil Indien Beweise vorlegen
wolle, die eine Verbindung zu einem der Selbstmordattentäter, die das
World Trade Center zerstört haben, zeigten. US-Behörden erwirkten
seinen Rücktritt, nachdem sie sich versichert hatten, dass der
WTC-Hijacker Mohammad Atta von Pakistan durch Omar Saeed 100.000 Dollar
auf Veranlassung von General Mahmud [Ahmad] erhalten hatte."
Diese
Nachricht war deswegen so verheerend, weil nur Tage zuvor, ein großer
Teil der Medien der USA für eine neue 'Schlüssel-Verbindung" in der
Beweiskette Reklame machten, die bin Laden mit den Ereignissen des 11.
September in Zusammenhang brachten. Jedoch sobald dieser Akteur
stattdessen mit dem pakistanischen ISI-Chef in Verbindung gebracht
wurde, brach der ganze Erfolg dieser Propaganda-Kampagne, der erreicht
worden war, nun in sich zusammen. Ein möglicher Grund ist vielleicht
diese Meldung aus Karachi, die nur zwei Tage vor dem 11.9. erschien:
"Die
wochenlange Anwesenheit des ISI-Chefs [General Mahmud Ahmad] hat
Spekulationen ausgelöst, was die Agenda dieser geheimnisvollen Treffen
im Pentagon und dem Nationalen Sicherheitsrat sein könnte... Was seinen
Besuch noch interessanter macht, ist die Geschichte solcher Besuche.
Als zuletzt Ziauddin Butt, General Ahmads Vorgänger, während der
Regierung von Nawaz Sharifs dort weilte, herrschte innerhalb von Tagen
eine heillose Unruhe in der Innenpolitik. Das dieses nicht das erste
Treffen General Ahmads in den letzten drei Monaten ist, zeigt die
Bedeutung der laufenden Verhandlungen."
Mit anderen Worten: dies
war ein Propaganda-Coup der desaströs in die Hose ging. Nach dem 9.
Oktober konnte bin Ladens angeblicher Zahlmeister nun mit dem
US-'Alliierten' in Verbindung gebracht werden, der in den Tagen davor,
an intensiven Verhandlungen im Pentagon teilgenommen hatte. Die
US-Autoritäten mussten sofort zur Schadensbegrenzung übergehen, indem
sie still auf den Rücktritt des bloßgestellten ISI-Chefs bestanden. Der
ISI-Chef verschwand also aus dem Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit
und seine Rolle konnte wirkungsvoll ignoriert werden, da ein Blackout
der amerikanischen Medien als sicher vorausgesetzt werden konnte.
Dieses
Szenario passt aufs schönste zu meiner Hypothese, die ich im Folgenden
vervollständigen möchte. Die Drahtzieher des 11. September waren
diejenigen, die am besten positioniert waren, um die Konsequenzen zu
managen - nämlich diejenigen, die am besten dazu in der Lage waren, den
Fluss der Informationen zu lenken, die am besten dazu in der Lage waren
die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, die für die Ausführung
einer erfolgreichen Operation notwendig waren (die Sicherheit am
Flughafen zu umgehen, die Flugzeuge zu ihren Zielen zu leiten), und am
wichtigsten, diejenigen die nachher beträchtlichen Nutzen ziehen
konnten. Verschwörungen sind ihrer eigensten Natur nach keine
Verbrechen aus Passion. Sie können rationale, wenn auch kaltblütige
Versuche sein, einen ersehnten Ausgang zu erreichen, indem man die
effektivsten Mittel einsetzt, die man kriegen kann. Aus diesem Grund
vermeiden 'Mainstream'-Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah es im
großen und ganzen, die USA zu attackieren, wo solche Attacken keinen
Sinn ergeben würden. Trotz all des Geredes über den Jihad, diese
Terrorgruppen tendieren dazu, ihre Anschläge im Hinblick auf die zu
erwartenden Konsequenzen zu planen. Aus diesem Grund, da sie die Moral
und die Abschreckungsstrategien der Israelis kennen, kalibrieren sie
ihre Anschläge so, dass sich Konsequenzen ergeben, die am tolerabelsten
für sie sind - und daraus folgt, am besten zu handhaben. Doch sicher
sind im Licht des Kults um das suizidale Martyrium solche Erwägungen
nur bedingt zutreffend. Vielleicht. Jedoch im Falle einer solchen
weitreichenden antiisraelischen Bewegung wie al-Quaida sollte man doch
etwas größere Anstrengungen gegen Israel erwarten, als es sie bisher
gegeben hat - es sei denn, der entscheidende Punkt bei al-Quaida war,
eine glaubwürdige Bedrohung gegen die USA darzustellen, die es vorher
nicht gegeben hatte. Auf jeden Fall, da niemanden diese spezielle
Anomalie auffiel, gab es keinen Bedarf für eine sinnlose Anwendung der
Mittel, um die Glaubwürdigkeit zu stärken, da auf diesem speziellen
Sektor eine Verstärkung unnötig war.
Motive, Mittel und Gelegenheit.
Die Geheimdienste von Pakistan und Saudi Arabien habe ich als
eindeutige Stellvertreter präsentiert, die sicher sein können, nicht
bestraft zu werden und auf der richtigen Seite der Macht und des
Reichtums zu stehen und dabeizusein, wenn die Beute verteilt wird.
Eine
andere Ungereimtheit: an genau dem selben Tag, als der ISI-Chef an
intensiven Verhandlungen im Pentagon teilnahm, wurde Ahmed Shah
Massood, der Kopf der afghanischen Nordallianz - innerhalb seiner
Gruppe eine populäre Figur die kultisch verehrt wurde und ein Todfeind
der pakistanischen ISI - Opfer eines Attentats durch zwei Terroristen,
die als Kameramänner posierten. Wenn man sich die Tatsache vor Augen
hält, dass amerikanische Führer wie Clinton und amerikanische
Gesellschaften wie Unocal, in den 90ern größtenteils die Taliban
unterstützten, scheint der Tod von Massood doch sehr günstig gewesen zu
sein, denn jetzt war der Weg frei für eine Zusammenarbeit mit der
Nordallianz (oder Vereinigte Front), die man als Instrument nutzte, um
in Afghanistan eine formbarere Regierung zu installieren (an deren
Spitze, zufälligerweise, ein früherer Berater von Unocal stand.)
Wer
waren also letzten Endes die Kontrolleure? Der erste Indizienbeweis
scheint auf eine operative Clique hinzuweisen, die hauptsächlich aus
New York und dem Staat Florida operierte. Ich betone das Wort
'operativ', denn diese Clique scheint aus untergeordneten Agenten zu
bestehen, die für die Vorbereitungen zuständig waren. Noch einmal, John
O'Neill kann hier effektiv als eine Art Stein von Rosette dienen [mit
dessen Hilfe die Hyroglyphen entziffert wurden, H.K.], um die groben
Umrisse dieser operativen Clique [was keineswegs gleichbedeutend ist
mit 'verbrecherische' Clique] zu interpretieren. Die Elemente vom FBI
und CIA die mit Antiterrorismus befasst waren, haben eine bewegte
Vergangenheit. Zum einen ist da Oliver North, der in den 80ern als
Antiterrorchef diente, während er sein Büro aber nutzte, um mit
Drogen-Terroristen wie Monzar al-Kassar Geschäfte zu treiben (Kassar
spielte beim Flugzeugabsturz in Lockerbie eine Rolle - Cannistraro
ermittelte in dieser Sache.) In den späten 90ern wechselte O'Neill vom
Bundesamt für Antiterrorismus zur New Yorker Filiale für
Antiterrorismus des FBI, welche dann für alle Ermittlungen in der Welt
zuständig war, die bin Laden betrafen. Überdies war diese Zweigstelle
auch zuständig bei den etwas merkwürdigen Umständen des Absturzes der
TWA 800 - John O'Neill ermittelte und John Miller berichtete für ABC
darüber, der vorher der Vizebeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit beim
NYPD war, bevor er zum ABC kam.
Was New New York betrifft, gibt
es da noch ein anderes Element, das in Operationen verwickelt ist, bei
denen es um bakteriologische Kriegsführung geht. Tatsächlich diente ein
Bunker, der viele Millionen gekostet hatte, als Kommando- und
Kontrollzentrum im Fall einer biologischen Attacke und wurde im World
Trade Center Nr. 7 gebaut, unter der Leitung von Rudolph Guiliani, der
auch die Aufsicht hatte, als einige Jahre früher im Sommer eine
Massensprühung von Malathion über die Stadtbezirke von New York
durchgeführt wurde, als New York vom West Nil-Virus befallen war. Der
Mann, den Giuliani für diese Operation die Verantwortung übertrug, war
Jerry Hauer, derselbe der John O'Neill die Stellung im WTC verschaffte
und nach eigenen Angaben, auch derjenige, der die Leiche von John
O'Neill identifizierte.
Überdies gab es auch eine großangelegte
Kampagne, um die Bedrohung durch al-Quaida mit der durch eine
bakteriologischen Massenattacke in Verbindung zu bringen. Zumindest am
Tag nach dem 11. September, scheint diese Verbindung - als die
Anthrax-Briefe noch bevorstanden - nicht so augenscheinlich gewesen zu
sein. Jedoch auf der Titelseite von PBS, wurde Judith Miller von der
New York Times (so weit mir bekannt, mit John Miller weder verwandt
noch verschwägert), zusammen mit ihrem Kollegen James Risen von der NYT
als Expertin für al-Quaida interviewt. Einige Wochen später war Judith
Miller in den Schlagzeilen, als scheinbare Empfängerin eines
Anthrax-Briefes, was sich dann allerdings als falscher Alarm
herausstellte. Der Zeitpunkt dieser ganzen Sache erwies sich aber als
äußerst günstig für die Werbung für ihr neues Buch, das sich mit
...bakteriologischer Kriegsführung befasste. Wie sich später
herausstellte, erschienen bald keine Anthrax-Briefe mehr, als
Nachrichten durchsickerten, ein DNA-Test habe ergeben, dass es sich
dabei um eine Art von Anthrax handelte, die in Labors des CIA in Fort
Detrick, Maryland, künstlich hergestellt wird. Die Wirkung dieser
Anthrax-Briefe reichten aber, um der Firma Bioport im Schnellverfahren
die Erteilung der Exklusivrechte für ein Anthrax-Gegenmittel zu
verschaffen. Schon früher mussten sich Tausende amerikanischer
Dienstleute zwangsweise mit dem experimentellen Anthrax-Gegenmittel
impfen lassen - mit der Drohung des Kriegsgerichts (in Übereinstimmung
mit Bioports exklusiven und lukrativen Verträgen mit dem
Verteidigungsministerium.)
Zufällig war Judith Miller zusammen
mit Jerry Hauer unter den 'wichtigsten' Teilnehmern einer
Biowaffenübung namens 'Dark Winter' - einem von einer Denkfabrik
finanzierten Szenario, das zum Ziel hatte, die Auswirkungen zu
studieren, die ein hypothetischer Ausbruch der Pocken in den USA hätte.
Einer der Sponsoren dieser Übung war das Anser Institute of Homeland
Security, einer Organisation die vor dem 11. September gegründet wurde.
Interessant ist es jedenfalls, dass die merkwürdige Bezeichnung
'homeland security' ein oder zwei Jahre vor dem 11.9.2001 im Wortschatz
gewisser politischer Cliquen (z.B. Dick Cheney, Hart-Rudman Commission)
auftauchte und immer häufiger benutzt wurde.
Der entscheidende Punkt
bei den obigen Informationen ist es, die Aufmerksamkeit auf eine
offensichtliche Propagandakampagne zu lenken, eine, die die
Öffentlichkeit auf eine katastrophale biologische Attacke vorbereiten
sollte. Und durch den Anschlag auf die Twin Towers, wird die Schuld für
eine kommende Attacke von denjenigen zugewiesen werden, die uns auf
diesen Fall bereits vorbereitet haben.
Was Florida betrifft, so
ist die Verbindung zu diesem Staat offensichtlich, denn nicht nur war
der erste Anthraxbrief an die Redaktion des Sun in Florida adressiert,
sondern hier erhielten auch diejenigen, die beschuldigt wurden,
Hijacker gewesen zu sein, Flugunterricht an Flugschulen in Venice und
Tampa. Vor allem war es ein Bankkonto in Florida, über das angeblich
Mohammed seine Finanztransaktionen tätigte. Überdies ist durch die
MacDill Air Force Base, die Kommandozentrale für den Krieg in
Afghanistan. Dazu die Kommandozentrale für den 'Krieg gegen den Terror'
- MacDill ist außerhalb von Langley die Hauptbasis der CIA. Somit
finden wir im Hinterhof der CIA die Infrastruktur und die finanzielle
Unterstützung, die für die Planung der Ereignisse des 11.9. notwendig
waren. Und, was wir so oft antreffen, rund um den Ereignissen des
11.9., noch einer dieser Zufälle, die Frau, die Berichten zufolge einem
Hijacker eine Wohnung besorgte, war die Frau des Chefredakteurs des
Sun. Darüber hinaus benutzte ihr Mann, Michael Irish, ein Flugfeld, wo
einer der angeblichen Hijacker sein Training absolvierte. Ich betone
'nach Berichten', denn es besteht immer die Möglichkeit, dass diese
'Tatsachen aus Berichten' nichts weiter sind als Desinformationen,
strategisch platziert um die Aufmerksamkeit von möglichen subtileren
Wahrheiten abzulenken. In Geheimdienstoperationen werden ausländische
Aktivposten bei ortsansässigen 'Kontrolleuren' platziert, die ihnen
Gefälligkeiten erweisen, wenn dies nötig ist. Wer waren Michael und
Gloria Irish? Oder, etwas genauer, mit welchen Gesellschaftsschichten
verkehrten sie? Dies ist sicher etwas, dass der Klärung bedarf, allein
schon wegen der vielen Zufälle. Noch einmal, es ist der Saum der sich
zeigt.
Nebenbei bemerkt, auch Tampa erlebte eine Massensprayung
mit Malathion, ein mutagenes Pestizid, um einer Fiegen-Plage* zu
begegnen, ein Jahr vor dem West-Nil-Virus-Ausbruch in New York. Die
Fliegen wurden eingedämmt durch ein Sterilisationsprogramm, das vom
MacDill Air Force Base verwaltet wurde.
Man kann also
zusammenfassend sagen, dass es so scheint, als wären die Ereignisse des
11. September Jahre im voraus geplant worden. Durch eine orchestrierte
Propagandakampagne wurde das Fundament dafür gelegt, dass die
Öffentlichkeit überzeugt ist, die USA hätten einen plausiblen
hochentwickelten Feind, der die Motive, die Mittel und die Gelegenheit
hat, vernichtende Anschläge gegen die Amerikaner auszuführen. Zu diesem
Zweck wurden Saudi Arabien und Pakistan als Stellvertreter-Agenten
eingesetzt, die in einer Operation unter 'falscher Flagge' für die
al-Quaida in Afghanistan die Infrastruktur schufen und finanzierten.
Durch die Madrassas, die in Pakistan beheimatet waren, wurden Militante
aus Saudi Arabien und dem Yemen in der saudischen Abart des Islam
geschult, dem wahabitschen Islam, und daraufhin erhielten sie dann in
den Lagern in Afghanistan ein abschließendes Training, wiederum
finanziert durch Pakistan und Saudi Arabien. In den USA waren die
operativen Agenten hauptsächlich in New York und Florida stationiert.
Im Anschluss an den 11.9. sorgten Elemente aus der amerikanischen
Regierung für die weite Verbreitung von Informationen in großen Mengen,
mit denen sie die Bevölkerung überhäuften und dafür sorgten, dass ihre
Version der Ereignisse glaubwürdig erschien. Aus diesem Grund waren in
der Zeit nach dem 11.9. die Aktionen dieser früher insularen
Propaganda-Clique nicht mehr länger wahrnehmbar. Die Informationen
waren in üppigen Portionen an leichtgläubige Reporter ausgegeben
worden, die nicht zum inneren Zirkel gehören und die nun dafür sorgen,
dass der Informationsfluss die große Masse erreichte.
Auf
jeden Fall sind die Aktionen dieser Stellvertreter-Agenten und
operativen Planer ausreichend weit entfernt und abgeschottet von den
wahren Drahtziehern, um die Bedingungen einer glaubwürdigen Möglichkeit
zu schaffen, alles zu leugnen. Kurz, die Stellvertreter wurden
geschaffen, um im Falle eines Falles Sündenböcke zu haben, die man
belasten kann, wenn nämlich in der 'offiziellen Version' immer größere
Risse erkennbar werden. Überdies wurde bereits in aller Sorgfalt das
Fundament gelegt, um einen anderen bequemen Sündenbock anschwärzen zu
können - die Juden, über den Staat Israel und seine Unterstützer. Für
diejenigen die dazu neigen jüdische Verschwörungen zu entdecken - die
zuverlässige Ader des Antisemitismus kombiniert mit Antizionismus -
wurden bereits Köder ausgelegt, moderne Formen der rituellen
Blutvergiftung, damit die Massen abgelenkt und Spuren verwischt werden,
damit genug Nebel erzeugt wird, für den Fall, dass den wahren
Drahtziehern eine Entlarvung droht. Mit anderen Worten, die
gegenwärtigen Schwierigkeiten im Mittleren Osten sind bestens dazu
geeignet, Israel als alternativen Verdächtigen mit Motiven, Mitteln und
Gelegenheiten hinzustellen. Es kursieren zum Beispiel Geschichten im
Internet (besonders in Europa), wie die von einem israelischen
Spionagering, der in den Tagen nach dem 11.9.2001 ausgehoben worden
wäre. Ob diese Geschichte stimmen oder nicht ist hier nicht so wichtig.
Vermutlich operierte ein Spionagering und Israelis wurden auf diese
Weise, ohne dass es ihnen bewusst war, als Sündenböcke aufgestellt. Und
obwohl Beweise aufgeführt werden können, mit denen man Saudi Arabien,
Pakistan oder Israel anschwärzen kann, sind die wahren Schuldigen bei
denen zu suchen, die den Fluss der Informationen beeinflussen können
und die von der Neuen Weltordnung profitieren, in erster Linie also die
politischen und wirtschaftlichen Eliten in den USA, dem Vereinigten
Königreich und Europa, also zufälligerweise gerade jene Parteien, die
den globalen Krieg gegen den Terror orchestrieren. In dieser Hinsicht
haben die Saudis, Pakistanis und Israelis viel weniger zu gewinnen,
abgesehen von dem Profit, den man hat, wenn man mit den Reichen und
Mächtigen gemeinsame Sache macht.
Ich könnte jetzt noch die
Gewinne beleuchten, die diejenigen haben, die ganz klar den Fluss der
Informationen managen - die sprichwörtlich gewordenen Pipelines, Öl,
Reichtum usw. Aber ich glaube, diese vorgeblichen Profite haben etwas
von einem 'Roten Hering' - es ist eher ein erfreulicher Nebeneffekt,
und nicht der motivierende Hauptfaktor. Amerika und seine Alliierten,
hätten sehr leicht einen Vorstoß nach Afghanistan unternehmen bzw.
unterstützen können, wenn der Anlass, die Provokation viel weniger
teuer und blutig gewesen wäre (eine Provokation wie in den frühen 90ern
die Besetzung von Kuwait). Es ist keine Kleinigkeit, solch überragende
Symbole der finanziellen Stabilität wie die Zwillingstürme
herunterzuholen, mit der Aussicht, dabei Tausende zu töten. Solch eine
Verschwörung, wenn sie tatsächlich von innen kam, macht ihrem Wesen
nach, eine kulturelle, strukturelle und demographische Veränderung
erforderlich. Die unglaubliche Unverfrorenheit dieser Tat, die nackte
Aggression, setzt eine hartnäckige Entschlossenheit voraus, um die
Ziele zu erreichen, derentwillen man diese Tat ausgeführt hat. Da gibt
es jetzt kein Zurück. Eine Infrastruktur wurde errichtet, eine die
letztlich den Weg für eine totalitäre Oligarchie ebnen soll, die
resistent ist, gegen die Meinungen von Andersdenkenden, eine Oligarchie
die sich zusammensetzt aus gleichgesinnten Eliten, denen eine
Unterklasse zu dienen hat, die unter ständiger Beobachtung steht. Das
Gebäude dieses Regimes wurde bereits konstruiert, Stein für Stein, mit
dem Mörtel des Office of Homeland Security (um einen effektiven
Polizeistaat zu zentralisieren und zu koordinieren), den Freedom Corps
(um die idealistischsten und daher aktivsten Elemente der Bevölkerung
zu indoktrinieren und dahin zu bringen, dass sie dem Staat dienen), und
dem Patriot Act (um die legale Basis zu schaffen, von der aus man alte
Rechte unter dem Schein der nationalen Sicherheit unterminieren kann.)
Wenn das alles irgendwie seltsam vertraut klingt, wenn es an Huxley und
Orwell erinnert, dann sicher deswegen, weil Huxley und Orwell die
Eliten ihrer Zeit gut kannten, ja sie gehörten dazu, auf eine Art, die
ihre Zukunftsprojektionen so sehr vorraussehend macht und, in ihren
Augen, auch unvermeidlich. Mit weiteren Verfeinerungen der Technologien
der Geistkontrolle - ja sie existieren - sowie einer Monopolisierung
der Nahrungsversorgung, durch keimfreie Saat, 'Terminator Technologien'
- die Genehmigung dafür wurde in den Monaten nach dem 11.9. erteilt -
können die Massen immerwährend ausgebeutet und geschlachtet werden, von
denjenigen, die die Schlüssel in dieser vollständig gelenkten
Gesellschaft in der Hand haben.
Wenn Ihnen diese Bewertung etwas
misstönend vorkommt und unvereinbar mit ihren persönlichen Erfahrungen,
dann mag dies daran liegen, dass wir jenen Zustand noch nicht
vollkommen erreicht haben und dass Ihnen die politische Korruption,
sowie regierungsamtliche Missetaten noch nicht voll zum Bewusstsein
gekommen sind. Höchstwahrscheinlich haben sie die Berge von Schriften
nicht gelesen, die das Fehlverhalten der Politiker und der Elite in
diesem Land beweisen. Möglicherweise lehnen Sie
'Verschwörungs-theorien' ab, ohne jedoch etwas von den
gutdokumentierten Versuchen der CIA und des FBI zu wissen, die
Bevölkerung zu überwachen, zu zerrütten und mit Propaganda zu
überhäufen, etwa durch solche Programme wie Projekt Mockingbird
(Unterwanderung der Medien) und MK-Ultra (Geistkontrolle durch
chemische, hypnotische Mittel und Elektroschockverfahren.) Diese
Programme werden hauptsächlich durch sogenannte 'Denkfabriken' - 'Think
Tanks' - verwirklicht, die in den gesamten USA, zum Zwecke der
Verbreitung von Informationen und Propaganda unter der Rubrik
'Expertenmeinung', errichtet werden. Überdies werden verschiedene
dieser Stiftungen, so zum Beispiel die Rockefeller bzw. Ford Stiftung,
benutzt, um Geld in die Arterien dieser Propagandanetzwerke zu pumpen.
In den 70ern wurde ein großer Teil dieser strukturellen Korruption
offiziell enthüllt - in einem ‚limited hangout'( - durch die Church
Kommission, sowie dem House Select Commitee on Assassination [der das
Kennedy-Attentat noch einmal untersuchte.] Danach wurden viele dieser
Enthüllungen von den Mainstreammedien heruntergespielt oder ignoriert,
und es wurde dafür gesorgt, dass genügend Nebel erzeugt wird, [wie es
im Englischen so schön heißt 'muddying the waters'], durch einen Strom
von seltsamen Verschwörungstheorien - Außerirdische, Elvis usw. - die
lediglich dazu dienen, die glaubwürdigsten Informationen zu
diskreditieren. Nebenbeibemerkt, 'muddying the waters', ist ein
erprobtes und echtes Haupterzeugnis des Geheimdienst-Gewerbes.
Sie
müssen sich wirklich nur mit all den dokumentierten Anomalien vertraut
machen, die nicht mit der Mainstreamrealität übereinstimmen, die von
den etablierten Medien an Sie herangetragen wird. Als praktischen
Leitfaden zum Beginn, können Sie ja Ihre Suche auf Mainstreamquellen
beschränken, wie ich es in der Ausarbeitung meines 9/11-Falles auch
versucht habe. Mein Beweis ist auf keinen Fall erschöpfend. Es ist bloß
die sprichwörtliche Spitze des Eisberges. Jedoch in dieser Richtung
fortzufahren, mit meiner Hypothese als Grundlage, ist am fruchtbarsten
gewesen, um die verschiedenen Anomalien zu analysieren, die dann und
wann auftauchen.
Jede einfache Stichwort-Suche der folgenden
Begriffe, kann hilfreich sein, in Richtung eines substantielleren
Verständnisses der Elite, die letztlich Ihre Geschicke leiten.
'Iran-Contra', 'Mena', 'BCCI', 'Project Paperclip', 'Michael Aquino',
'Paul Bonacci', 'Operation Northwoods', 'MK-Ultra'. Viele der
Informationen über diese Themen sind glaubwürdig und gut dokumentiert.
Beunruhigender ist es, weil diese Informationen das Verhalten genau der
Eliten, die jetzt die Ereignisse des 11.9. für Sie interpretieren,
beleuchtet. Lesen Sie selbst und entscheiden Sie, am Ende des Tages,
wieviel Glaubwürdigkeit Sie denjenigen zugestehen, die sich als
anständige Treuhänder ihres Schicksals und Ihres Wohlergehens ausgeben.
*
Ein Verbrechen, ausgeführt durch oder in geheimen Einverständnis mit
einer Person oder Personen, die eng mit dem Opfer verbunden sind: Der
Raubüberfall scheint ein 'inside job' zu sein, denn es gibt keinen
Hinweis auf einen gewaltsamen Zutritt.
* Ein New-Yorker Nobel-Restaurant
* Mittelmeerfruchtfliege
(
Der Geheimdienstbegriff "limited hangout" bedeutet, dass man zugibt,
was nicht länger geleugnet werden kann, und dadurch hofft, erstmal
weitere Enthüllungen abzublocken.






